Wien (OTS) – Schloss Schönbrunn startet in ein besonderes
Jubiläumsjahr: 30 Jahre
UNESCO-Welterbe. Seit der Aufnahme von Schloss und Gärten von
Schönbrunn und Tiergarten Schönbrunn in die UNESCO-Welterbeliste im
Dezember 1996 ist Schönbrunn damit nicht nur eines der bedeutendsten
nationalen Kulturgüter Österreichs, sondern auch ein international
anerkanntes Kulturdenkmal sowie Fixpunkt für Wien-Besuche aus aller
Welt.
“ Unser Anspruch ist, Schloss Schönbrunn als imperiales Erbe
unserer Republik heimischen, wie internationalen Gästen authentisch
erlebbar zu machen ” erklärt dazu Klaus Panholzer, Geschäftsführer
der Schönbrunn Group. Um das zu ermöglichen, spielen hinter den
Kulissen über 471 (VZÄ, im Jahr 2025) Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter – von der Restaurierung bis zur Kulturvermittlung als
Team perfekt zusammen. In diesem Sinne sei Schönbrunn ein Modell, das
Kultur und wirtschaftliche Verantwortung konsequent verbindet.
International einzigartig dabei: Die Schönbrunn Group erwirtschaftet
die Mittel für Erhaltung und Restaurierung selbst: Die Erträge aus
dem laufenden Betrieb fließen unmittelbar in den denkmalpflegerischen
Erhalt des Ensembles – ohne staatliche Zuschüsse.
„ Welterbe zu sein, ist Auszeichnung und Auftrag zugleich. Wir
bewahren dieses einzigartige Ensemble mit größter Schonung der
historischen Substanz und entwickeln es zugleich verantwortungsvoll
weiter, damit Schönbrunn auch für kommende Generationen erhalten
bleibt und erlebbar ist “, so Panholzer weiter.
Zwtl.: Wirtschaftlicher Erfolg als Grundlage für Denkmalschutz
Die Schönbrunn Group arbeitet im gesetzlichen Auftrag der
Republik Österreich als verantwortlicher Träger des Standortes und
verfolgt einen klaren Anspruch: Kulturdenkmäler erhalten, attraktive
Sehnsuchtsorte schaffen und daraus Wertschöpfung erzeugen. „ Unser
wirtschaftlicher Erfolg ist das Fundament für die laufende
Instandhaltung, Restaurierung und Qualitätssicherung “, so Panholzer.
Allein über den Zeitraum der Jahre 2017 bis 2024 sei bei fast 30 Mio.
Besucherinnen und Besuchern ein Umsatz von rd. einer halben Milliarde
Euro über die gesamte Gruppe erzielt worden. „ Auf dieser Grundlage
konnten allein in den letzten acht Jahren rd. 90 Mio. Euro in
wissenschaftlich begleitete Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen
unserer Häuser investiert werden “, so Panholzer weiter. Dieses
Modell, das ohne öffentliche Steuergelder auskommt, mache Schönbrunn
zu einem europäischen Referenzfall: „ Wir verwalten Kulturerbe nicht
nur, wir bewirtschaften es professionell und behutsam – mit hohen
Standards in Denkmalpflege, Besuchserlebnis, Vermittlung, Safety und
Security. “
Zwtl.: 2026: Jubiläumsjahr mit Programmhöhepunkten und neuen
Perspektiven
Unter dem Motto „30 Jahre Welterbe“ setzt die Schönbrunn Group
2026 Schwerpunkte in vier Feldern:
– Welterbe sichtbar machen: vertiefende Inhalte zur Bedeutung des
UNESCO-Status und zur Verantwortung im Umgang mit historischer
Substanz.
– Erhaltung und Forschung im Fokus: Einblicke in Restaurierung,
Denkmalpflege und wissenschaftliche Arbeit.
– Besuchserlebnis weiterentwickeln: Qualitäts- und Serviceinitiativen
im Sinne der Marke als „imperialer Gastgeberin“.
– Schönbrunn als Standortmotor: Impulse für Wien und Österreich durch
internationale Strahlkraft und kulturtouristische Wertschöpfung.
Zwtl.: Leistungsschau: Das wirtschaftliche Fundament des Welterbes
Damit Schönbrunn heute so dasteht, müssen viele Hände ineinander
greifen. Panholzer: „Wir wollen das Jubiläumsjahr auch dazu nutzen,
die Menschen, die hinter diesem Erfolg stehen, sowie die Arbeit, die
sie täglich leisten, vor den Vorhang zu bitten.“ Gerade im zentralen
Bereich der präventiven Konservierung und Restaurierung der
historischen Anlage wird Beachtliches geleistet. So wird unter der
Leitung der wissenschaftlichen Abteilung von Anna Mader-Kratky
derzeit der 191 m2 große Zeremoniensaal restauriert. Von der
Technischen Abteilung unter der Leitung von Herbert Polsterer wurde
ebenfalls Herausragendes geleistet, wie etwa die Restaurierung der
Chinesischen Kabinette oder die Fassadenrestaurierung der Gloriette.
„ Das Jubiläumsjahr ist daher auch ein Dank an alle, die Schönbrunn
täglich möglich machen, und das genauso vor, wie hinter den Kulissen.
Denn Welterbe entsteht nicht durch Geschichte allein, sondern durch
laufende Arbeit, wissenschaftliche Sorgfalt und professionelle
Verantwortung. Die Schönbrunn Group wird das Jubiläumsjahr 2026
entsprechend auch nutzen, um genau diese Leistung sichtbar zu machen
und neue Perspektiven auf Schönbrunn zu eröffnen ,“ so
Geschäftsführer Klaus Panholzer abschließend.
Unter diesem Link finden Sie demnächst umfassende Informationen
und laufend aktualisierte Details zum Jubiläumsjahr „30 Jahre
Welterbe Schönbrunn“.
Weiterführende Informationen und ausgewähltes Bildmaterial finden
Sie im Pressecorner und unter folgendem Medienlink. Das Bildmaterial
steht zur honorarfreien Veröffentlichung im Rahmen der redaktionellen
Berichterstattung zur Verfügung.
Zwtl.: Über die Schönbrunn Group
Die Schönbrunn Group vereint unter ihrem Dach die meistbesuchten
Kulturgüter des imperialen Erbes Österreichs: das Schloss Schönbrunn,
das Möbelmuseum Wien, das Sisi Museum mit Kaiserappartements und
Silberkammer in der Wiener Hofburg sowie Schloss Hof mit Schloss
Niederweiden. Im Auftrag der Republik Österreich ist die Schönbrunn
Group mit dem Erhalt und der Revitalisierung des anvertrauten Erbes
sowie der Gestaltung neuer Kulturvermittlungsformate und Entwicklung
neuer Geschäftsfelder betraut. Die dafür notwendigen Mittel werden
aus selbst erwirtschafteten Erlösen aufgebracht. Zuletzt (2024)
erreichte die Schönbrunn Group bei einer Gesamtbesucher:innenzahl von
knapp 5 Mio. einen Umsatz von 92,06 Mio. Euro mit einem
Jahresergebnis von knapp 13 Mio. Euro. Insgesamt wurden rd. 15,5 Mio.
Euro in Restaurierungs- und Instandhaltungsprojekte investiert.