Wien (OTS) – Frauen in Wien arbeiten immer und überall. „Sie halten
Betriebe,
Familien und unsere Stadt am Laufen. Und doch zählen ihre Arbeit und
ihr Verdienst nicht immer gleich“, so die Vorsitzende der Wiener SPÖ-
Frauen, LAbg. Marina Hanke.
Mit der Kampagne „Frauen in Wien. Gemeinsam für gleichen Lohn und
gleiche Pension.“ will die sozialdemokratische Frauenorganisation die
Arbeit, die Frauen in und für unsere Stadt leisten, sichtbar machen
und sie appelliert an die Frauensolidarität: „Immer, wenn sich Frauen
zusammengetan haben, konnten sie maßgebliche Verbesserungen ihrer
Lebensumstände erzielen! Es ist schon viel erreicht, aber wir sind
noch lange nicht in einer gleichberechtigten Welt angekommen.“
Laut Städtebund-AK-Gleichstellungsindex aus 2025 erreichen wir
österreichweit 41 von 100 möglichen Gesamtpunkten in Sachen
Gleichstellung. Wien sticht positiv heraus: Unter den Top 20
Gemeinden entfallen die ersten 15 Plätze auf Wiener Bezirke. „Wir
arbeiten seit vielen Jahren daran, dass Frauen sich in unserer Stadt
selbstbestimmt entfalten können. Das geht weit über die Frage der
Vereinbarkeit von Beruf und Familie hinaus“, so Hanke.
In Wien öffnen wir Frauen Türen
Zuletzt mit der Errichtung der waff-Frauenarbeitsstiftung gemeinsam
mit dem AMS: Die Frauenarbeitsstiftung ermöglicht Frauen, die
Arbeitslosengeld beziehen und keine abgeschlossene Berufsausbildung
haben, diese nachzuholen. Marina Hanke: „Als sozialdemokratische
Frauenorganisation liegt der Fokus unserer Politik immer dort, wo wir
Frauen ökonomisch stärken können. Ökonomische Unabhängigkeit ist nach
wie vor der wichtigste Faktor für ein selbstbestimmtes und
gewaltfreies Leben. Darauf werden wir auch weiter achten.“
Gemeinsam für die Frauen in Wien
Die Kampagne der Wiener SPÖ-Frauen erstreckt sich über den gesamten
Frauenmonat März. In allen Bezirken werden Dialogaktionen und
unterschiedliche partizipative Formate, Frauen mit ihren
unterschiedlichen Realitäten sichtbar machen. „Die Arbeit von Frauen
wird immer klein und viel zu oft unsichtbar gemacht. Das beginnt bei
den Lohnunterschieden zwischen Männern und Frauen und erstreckt sich
über die unbezahlte und oft unsichtbare Pflege- und Sorgearbeit, die
Frauen darüber hinaus täglich leisten. Wir ändern das!“, führt Hanke
aus. Die Kampagne geht aber über die Sichtbarmachung hinaus und will
Frauen einbeziehen und aktivieren. „Wir müssen unser Schicksal selbst
in die Hand nehmen und diese Ungerechtigkeiten bekämpfen. Aus
Erfahrung wissen wir, dass wir gemeinsam am stärksten sind“, bestärkt
Hanke die Frauen in Wien, sich in ihren Wirkungsbereichen
einzubringen. (Schluss)