Wie (OTS) – Zum vierten Jahrestag der großflächigen Invasion
Russlands in der
Ukraine erinnert die Paneuropabewegung Österreich daran, dass dieser
Krieg nicht erst 2022 begann, sondern bereits 2014 mit der Annexion
der Krim und dem Angriff im Donbas. Dennoch fehlt der Europäischen
Union weiterhin eine klare Definition dessen, welches politische Ziel
sie mit der Unterstützung der Ukraine erreichen will.
„Zu sagen, man unterstütze die Ukraine so lange wie nötig, ist
eindeutig zu wenig“, betont Rainhard Kloucek, Präsident der
Paneuropabewegung Österreich.
Generalsekretär Georg Lundström-Halbgebauer ergänzt: „Russland
verfolgt offen das Ziel, sein koloniales Einflussgebiet
wiederherzustellen. Solange Europa nur reagiert, statt eine
gemeinsame politische Vision zu entwickeln, bleibt die europäische
Außenpolitik zu schwach, um dem Machtstreben des Putin-Regimes
wirksam entgegenzutreten.“
Die Paneuropabewegung Österreich fordert vier Ziele für eine
kohärente europäische Ukraine-Politik:
„Wiederherstellung der territorialen Integrität und Souveränität
der Ukraine,
Reparationen durch Moskau,
und Regimechange in Moskau.
Der Fall Putin muss vor einem internationalen
Kriegsverbrechertribunal abgehandelt werden.“
Um diese Ziele zu erreichen, brauche es – neben humanitärer Hilfe
– deutlich verstärkte militärische Unterstützung. Kloucek: „Stärke
ist das Einzige, was Putin und sein Regime verstehen.“
Die Paneuropabewegung kritisiert die bislang unzureichenden
österreichischen Beiträge:
„0,2 Prozent des BIP als Unterstützung für die Ukraine sind kein
Ruhmesblatt“, so Kloucek. Auch militärische Unterstützung wäre
möglich: Für alle Mitglieder der Vereinte Nationen gilt die UN-
Charta, die das individuelle und kollektive Selbstverteidigungsrecht
eines angegriffenen Staates festschreibt – und damit ausdrücklich
auch militärische Unterstützung erlaubt.
Die zögerliche Hilfe Europas und Österreichs verlängere den Krieg
und erhöhe das menschliche Leid, warnt die Paneuropabewegung.
„Die Paneuropa-Idee wurde als Friedensidee für Europa geboren“,
erinnert Kloucek. „So wie die Paneuropa-Väter vor fast 100 Jahren dem
Nationalsozialismus entgegentraten, geht es heute darum, den Moskauer
Expansionismus durch militärischen und wirtschaftlichen Druck zu
stoppen – um den Frieden in Europa wiederherzustellen.“
Zum 4. Jahrestag finden mehrere Gedenkveranstaltungen statt. Alle
beginnen am Stephansplatz.
14:30 — Gottesdienst im Stephansdom
16:00 — Gedenken an die Gefallenen am Stephansplatz
17:30 — Gedenkmarsch zum Parlament
Route: Stephansplatz → Graben → Kohlmarkt → Michaelerplatz →
Heldenplatz → Ring → Parlament
18:00 — Kundgebung vor dem Parlament
Zünde eine Gedenkkerze an
Zum 4. Jahrestag finden mehrere Gedenkveranstaltungen statt. Alle
beginnen am Stephansplatz.
14:30 — Gottesdienst im Stephansdom
16:00 — Gedenken an die Gefallenen am Stephansplatz
17:30 — Gedenkmarsch zum Parlament
Route:
Stephansplatz → Graben → Kohlmarkt → Michaelerplatz → Heldenplatz →
Ring → Parlament
18:00 — Kundgebung vor dem Parlament
Datum: 24.2.2026, 14:30 – 19:00 Uhr
Ort: Stephansplatz Wien