Wien/Kyijw (OTS) – Vier Jahre nach Beginn des russischen
Angriffskrieges ist die Lage in
der Ukraine dramatischer denn je. Rund um den Jahrestag am 24.
Februar reist eine Caritas-Delegation mit Caritasdirektor Klaus
Schwertner nach Kyjiw, um Hilfsprojekte zu besuchen und auf die Not
der Zivilbevölkerung aufmerksam zu machen. Medien können ab Montag
mit dem Team vor Ort Interviews führen – telefonisch oder per Schalte
(live oder live on tape).
Im vierten Kriegswinter sind 10,8 Millionen Menschen auf Hilfe
angewiesen. Nach massiven Angriffen auf die Energieinfrastruktur
fallen Strom und Heizung immer wieder aus. Familien sitzen bei
eisigen Temperaturen im Dunkeln, Kinder und ältere Menschen leiden
besonders. „Kälte wird gezielt als Waffe eingesetzt. Wir treffen
Familien, die ohne Strom und Heizung in ihren Wohnungen ausharren
müssen“, sagt Klaus Schwertner. „Gerade zum Jahrestag dürfen wir
nicht wegsehen.“
Die Delegation besucht Kinderzentren, Heating Points,
Essensausgaben sowie Familien, die von der Stromversorgung
abgeschnitten sind. Seit Kriegsbeginn hat die Caritas gemeinsam mit
dem internationalen Netzwerk über 6 Millionen Menschen in der Ukraine
unterstützt – darunter mehr als 100.000 Kinder.