Bundesheer: Gefreiter Lamparter und Korporal Rettenegger erobern Bronze

Wien (OTS) – Gefreiter Johannes Lamparter und Korporal Stefan
Rettenegger holten
trotz Platz 5 im Springen noch die Bronzemedaille im Team-Sprint der
Nordischen Kombinierer. Mit einem Rückstand von 29 Sekunden gingen
die Heeressportler in die Loipe und kämpften bis zum Schluss mit
Norwegen und Finnland um Gold.

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner: „Diese Medaille ist das
Ergebnis harter Arbeit und eines unglaublichen Teamgeists. Jeder
einzelne Sprung und danach der abschließende Langlauf waren
entscheidend. Die Bronzemedaille im Team-Sprint dokumentiert
eindrucksvoll die internationale Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit
unserer Heeressportlerinnen und Heeressportler und zeigt, dass unsere
Sportler zu den Weltbesten gehören.“

Gefreiter Johannes Lamparter und Korporal Stefan Rettenegger,
beide vom Heeres-Leistungssportzentrum Faak am See, zählten im Team-
Bewerb zu den Medaillenkandidaten. Topfavoriten waren allerdings die
Norweger mit Doppelolympiasieger Jens Oftebro. Heeressportler
Lamparter überzeugte bisher sowohl auf der Schanze als auch auf der
Loipe; Korporal Rettenegger zeigte bisher auf der Loipe seine besten
Leistungen. Für die Bundesheer-Leistungssportler ist der Gewinn der
Bronzemedaille ein gelungener Abschluss der Nordischen Bewerbe bei
den Olympischen Spielen in Mailand-Cortina.

Das Heeressportzentrum fördert mit seinen elf Heeres-
Leistungssportzentren seit 1962 den österreichischen Leistungssport.
Jährlich sind circa 495 Personen, davon 30 im Behindertensport, Teil
des Förderprogramms des Heeressports. Traditionell stellt der
Heeressport zahlreiche Teilnehmer bei sportlichen Großveranstaltungen
wie den Olympischen- und Paralympischen Spielen sowie Europa- und
Weltmeisterschaften. Die Athleten des Bundesheeres haben bereits in
der Vergangenheit unzählige Erfolge und Medaillen für Österreich
erzielt.