VP-Gruber beim Politischen Aschermittwoch 2026: „Zukunft ist das Resultat unseres Handelns. Tun statt sempern!“

Klagenfurt (OTS) – Vor vollem Haus fand der Politische Aschermittwoch
2026 der Kärntner
Volkspartei in Klagenfurt statt. Unter dem Motto „Klare Worte. Klare
Werte. Tun! Nicht sempern!“ setzte Landesparteiobmann und
Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber ein deutliches Signal
für Zuversicht, Verantwortung und aktives Gestalten. Im Zentrum des
Abends standen eine klare Zukunftsvision für Kärnten und Österreich,
Durchsetzungsstärke gegenüber Ideologie und Bürokratie sowie der
Anspruch, Politik wieder näher an die Lebensrealität der Menschen zu
bringen.

„Zukunft ist kein Zufall. Zukunft ist das Resultat unseres
Handelns“, betonte Gruber in seiner Rede. Permanenter Grant und
politische Dauerempörung seien keine Antworten auf die
Herausforderungen unserer Zeit. Schwarzmalerei sei kein
Zukunftskonzept. Kärnten brauche keine Wutpolitik, sondern Mut zur
Entscheidung. „Nicht jammern, sondern handeln. Nicht zuschauen,
sondern gestalten“, so Gruber, der dies anhand mehrerer Beispiele
veranschaulichte. Vom unternehmerischen Mut über das Engagement in
den Gemeinden bis hin zum Kärntner Weg in der Wolfsthematik. „Wenn
man eine Haltung hat, dann steht man auch dafür ein und kämpft“, so
Martin Gruber.

Bundeskanzler und Bundesparteiobmann Christian Stocker hielt in
seiner Rede fest: „Auch am politischen Aschermittwoch darf es nicht
um Beleidigungen gehen, sondern um die besten Ideen für unser Land.“
Es gehe ihm um eine ernsthafte Politik, die die Interessen der
Menschen in den Vordergrund stellt. „In Zeiten, in denen sich die
Welt ändert und eine neue Ordnung entsteht, braucht es Klarheit, wo
und wofür wir stehen. Wir stehen für einen Wirtschaftsstandort, in
dem Gewinne nicht verpönt, sondern erwünscht sind. Leistung muss sich
lohnen, daher entlasten wir Überstunden und den Zuverdienst in der
Pension. Ich setze mich auch dafür ein, dass die GAP-Mittel für den
Erhalt unserer kleinstrukturierten Familienbetriebe gesichert sind.“
Stocker betont, dass eine rasche Wehrdienstreform sein Ziel ist: “Ich
bin dafür, am Ende des parlamentarischen Prozesses die Menschen
einzubinden. Ich werbe für die Zustimmung zu einer Volksbefragung.”

Der Vorsitzende der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament,
Manfred Weber, sprach über die Rolle Europas in einer Zeit globaler
Umbrüche. Europa finde nur dann Akzeptanz, wenn Entscheidungen
nachvollziehbar seien und regionale Besonderheiten respektiert
würden. Der Kärntner Weg, etwa beim Thema Wolf, zeige, dass
lösungsorientierte Politik auch innerhalb europäischer Regeln möglich
sei. Europa brauche mehr Praxis und weniger Ideologie.

In seiner Rede zeichnete Gruber ein klares Bild von Kärnten im
Jahr 2033: Ein Land, das die Chancen der Koralmbahn konsequent nutzt,
in dem Infrastrukturprojekte wie der Ausbau der B317 umgesetzt
werden, das den Flughafen Klagenfurt als Wirtschaftsmotor
weiterentwickelt und eine starke Landeshauptstadt als Zentrum des
Landes positioniert. Kärnten solle nicht nur das schönste Bundesland
bleiben, sondern auch das stärkste werden, für die heutige Generation
und für jene, die nachkommen.