Wien (OTS) – „Mit diesem unsäglichen Postenschacher in Österreich
muss endlich
Schluss sein“, sagt NEOS-Generalsekretär Douglas Hoyos, nachdem
bekannt geworden ist, dass die Parteichefin der Grünen Leonore
Gewessler Führungspositionen in ihrem ehemaligen Ministerium nach
Parteifarbe besetzt haben soll. „Dass gerade die selbst ernannten
Saubermänner und -frauen der Grünen bei diesen schmutzigen Spielchen
mitmachen, ist beschämend. Die Menschen in Österreich haben den
ewigen Postenschacher und die sogenannte Freunderlwirtschaft so satt
– und das völlig zurecht.“
NEOS konnten schon im ersten Jahr seit ihrem Regierungseintritt
erreichen, dass sich die Regierung dazu bekannt hat,
Postenbesetzungen im öffentlichen Dienst künftig nach objektiven
Auswahlverfahren vorzunehmen, die unabhängigen Elemente in
Besetzungskommissionen zu stärken und die Einstiegstests für
Bewerberinnen und Bewerber in der Bundesverwaltung
weiterzuentwickeln, betont Hoyos. „Mit der Objektivierung der
Auswahlverfahren bekennt sich die Bundesregierung zur Stärkung der
objektiven, qualitätsvollen und effizienten Verwaltung. Aber das ist
nur der erste Schritt. Wir brauchen die größtmögliche Transparenz bei
Postenbesetzungen, damit die Politikerinnen und Politiker gar nicht
in die Versuchung kommen, nach ,sachfremden Motiven‘ zu entscheiden,
weil sie dann einfach auffliegen, wie jetzt Gewessler. Für uns NEOS
ist klar: Die Menschen in Österreich müssen darauf vertrauen können,
dass in staatlichen Institutionen die besten Köpfe sitzen und bei
Postenbesetzungen ausschließlich zählt, was man kann, und nicht, wen
man kennt.“