Wien (OTS) – „Nach dem jahrzehntelangen Stillstand unter den
Vorgängerregierungen,
ist die Aufholjagd in der Bildung unter Bildungsminister Christoph
Wiederkehr voll angelaufen“, sagt NEOS-Bildungssprecherin Martina von
Künsberg Sarre. „Die Lehrergewerkschaft sollte nicht permanent alles
schlechtreden und gegen den Minister kampagnisieren, sondern
konstruktiv an Lösungen mitarbeiten.“
Die Kritik der Gewerkschaft gehe völlig ins Leere, so von
Künsberg Sarre. „Bei den Schulpsychologinnen und -psychologen ist ein
Großteil der Stellen besetzt, bei den Deutschförderkräften sind 1300
zusätzliche Stellen genehmigt und finanziert und die meisten davon
auch schon besetzt. Und 80 Prozent der Erlässe, die außer einem
immensen bürokratischen Aufwand nichts gebracht haben und die
Lehrkräfte nur von ihrer eigentlichen Aufgabe abgehalten haben,
nämlich unsere Kinder und Jugendlichen bestmöglich zu unterrichten,
wurden ersatzlos gestrichen.“
Außerdem haben NEOS in ihrem ersten Jahr in der Bundesregierung
das Handyverbot an Schulen umgesetzt sowie die
Suspendierungsbegleitung und die Perspektivengespräche bei
Schulabbrüchen, die verpflichtende Sommerschule und den Chancenbonus
für Schulen mit besonderen Herausforderungen beschlossen, betont von
Künsberg Sarre. „So viel wie Wiederkehr in seinem ersten Jahr
weitergebracht hat, haben die Bildungsminister der Vergangenheit in
ihrer ganzen Amtszeit nicht geschafft. Das hohe Tempo überfordert
manchen Gewerkschafter ganz offensichtlich.“