Wien (OTS) – Zugsführer Alessandro Hämmerle ist wie vor vier Jahren
Olympiasieger
im Snowboard-Cross. Der Vorarlberger setzte sich in einem
dramatischen Final-Lauf in Livigno gegen den Kanadier Éliot Grondin
durch. Komplettiert wurde das Podest durch den Österreicher Jakob
Dusek.
Verteidigungsministerin Klaudia Tanner: „Ich gratuliere
Zugsführer Alessandro Hämmerle herzlich zum Gewinn der Goldmedaille.
Nach verletzungsbedingten Rückschlägen erstrahlt diese Medaille in
ganz besonderem Glanz. Mit seinem Einsatz, seiner Leidenschaft und
seinem unermüdlichen Kampfgeist hat er einmal mehr bewiesen, dass er
zur absoluten Weltspitze gehört. Ich bin unglaublich stolz auf seine
Leistung“.
Zugsführer Alessandro Hämmerle blickte mit großer Motivation,
aber bewusst ohne übermäßigen Druck auf die Olympischen Spiele in
Mailand und Cortina. In Interviews betonte der Vorarlberger, der
Gedanke an Olympia habe „ein Riesenfeuer entfacht“. Mit der Erfahrung
aus drei bisherigen Spielen und dem Titelgewinn 2022 im Rücken konnte
Hämmerle seinen Titel in Mailand-Cortina erfolgreich verteidigen.
Das Heeressportzentrum fördert mit seinen elf Heeres-
Leistungssportzentren seit 1962 den österreichischen Leistungssport.
Jährlich sind circa 495 Personen, davon 30 im Behindertensport, Teil
des Förderprogramms des Heeressports. Traditionell stellt der
Heeressport zahlreiche Teilnehmer bei sportlichen Großveranstaltungen
wie den Olympischen Spielen sowie Europa- und Weltmeisterschaften.
Die Athleten des Bundesheeres haben bereits in der Vergangenheit
unzählige Erfolge und Medaillen für Österreich erzielt.