Wien (OTS) – „Mit der ‘Meet Austria’, dem größten Standortkongress
Österreichs,
bringen wir über 440 CEOs und internationale Unternehmensvertreter
mit österreichischen Stakeholdern zusammen. Als Bundesregierung, als
oberste Vertriebsmitarbeiter der Republik, stehen wir dabei Seite an
Seite mit unseren Unternehmen, um für den Standort Österreich zu
werben. Darüber hinaus setzen wir heute den Startschuss für die
Neuausrichtung der Austrian Business Agency, der Vertriebsabteilung
der Republik. Um neben dem heutigen Bekenntnis von GE HealthCare zum
Wirtschaftsstandort Österreich und zum Produktions- und
Forschungsstandort Zipf, weitere Unternehmen für den Standort zu
gewinnen“, sagt Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer bei der
Standortveranstaltung im Schloss Schönbrunn in Wien.
Das globale Medizintechnikunternehmen GE HealthCare, mit einem
weltweit erzielten Jahresumsatz von 20,6 Milliarden US-Dollar und
rund 54.000 Mitarbeitenden, beabsichtigt, seinen Standort in Zipf,
Oberösterreich, zu erweitern. Der Standort fungiert bereits als
globales Headquarter für Women’s Health Ultrasound und vereint
führende Forschung, Entwicklung und Fertigung hochpräziser
ultraschallbasierter Technologien, die weltweit exportiert werden.
Mehr als 400 Fachkräfte aus über 20 Nationen arbeiten hier, ein
Drittel davon im Bereich Forschung und Entwicklung. Die beabsichtigte
Weiterentwicklung umfasst den Ausbau von Produktions- und
Logistikkapazitäten, Investitionen in moderne Fertigungstechnologien,
Automatisierung, Digitalisierung und Industrie-4.0-Lösungen sowie
langfristige Maßnahmen zur Stärkung von Forschung, Entwicklung und
internationaler Kooperation.
Gerald Seifriedsberger, Managing Director GE HealthCare Austria,
General Manager Women‘s Health Ultrasound, GE HealthCare: „Zipf ist
für GE HealthCare ein zentraler Standort für Forschung, Entwicklung
und Produktion in der Frauengesundheit. Seit 25 Jahren entwickeln wir
hier Technologien, die weltweit eingesetzt werden und die Versorgung
von Frauen und Kindern nachhaltig verbessern. Die Anforderungen an
das Gesundheitswesen steigen – umso wichtiger ist es, dass wir als
Unternehmen gemeinsam mit Politik, Partnern und
Gesundheitseinrichtungen zusammenwirken, um echte Verbesserungen für
Patient:innen und ihre Versorgung zu erreichen.“
Zwtl.: Standortagentur ABA nimmt zentrale Rolle ein
Die Austrian Business Agency (ABA) präsentierte im Rahmen der
Veranstaltung ihre Bilanz 2025, die ein außergewöhnlich starkes Jahr
zeigt: Insgesamt wurden 26.736 Beratungen durchgeführt, betreute
Unternehmen werden 900 Millionen Euro investieren und mehr als 2.700
neue Arbeitsplätze schaffen. Der Anteil an Startups und
Forschungsprojekten ist erneut gestiegen. Die ABA verzeichnete 21.000
Beratungen zum Leben & Arbeiten in Österreich sowie knapp 4.000
Beratungen der Servicestelle Aufenthalt & Einwanderung zur Rot-Weiß-
Rot Karte.
Mit ihrer Neuausrichtung übernimmt die ABA künftig eine noch
zentralere Rolle als Kompetenzzentrum und Servicestelle für
internationale Ansiedlungs- und Investitionsvorhaben sowie für die
Anwerbung internationaler Fach- und Spitzenkräfte. Der Fokus liegt
dabei auf drei strategischen Schwerpunkten:
–
auf zielgerichtetem Standortmarketing in Schlüsseltechnologien,
wo die ABA als Service Point für Zukunftsinvestments fungiert
–
auf dem Auf- und Ausbau von ABA-Fachkräftehubs für die Anwerbung
von Spitzenkräften aus Lateinamerika und Südostasien, mit klarem
Fokus auf die Bereiche IT, Technik, Energie, Mobility und Life
Sciences
–
auf Innovation durch Digitalisierung, basierend auf „Your easy
access to Austria“, das individuelle Beratung mit digitalen Services
verbindet
„Die aktuelle Dynamik bestätigt, wie wichtig ein modernes,
international ausgerichtetes Standortmarketing ist. Die ABA
unterstützt internationale Unternehmen entlang des gesamten
Investitions- und Ansiedlungsprozesses — von der ersten Idee bis zur
Realisierung. Mit der Neuausrichtung legen wir den Fokus noch stärker
auf Schlüsseltechnologien, internationale Fachkräfte und digitale
Services. Unser Ziel ist klar: Internationale Unternehmen mit
Investitionen nach Österreich zu holen, Arbeitsplätze zu schaffen und
die Wettbewerbsfähigkeit des Landes langfristig zu stärken“, sagt ABA
-Geschäftsführer René Tritscher .
Die Industriestrategie Österreich 2035 bildet den übergeordneten
Rahmen. Sie ist ein klares Bekenntnis der Bundesregierung zu einem
starken Produktionsstandort und zur heimischen Industrie. Ihr Ziel
ist es, Österreich wieder unter die zehn wettbewerbsfähigsten
Volkswirtschaften der Welt zu führen. Die Strategie stärkt
technologische Souveränität, setzt klare Prioritäten für Forschung,
Innovation, Produktion und Export und erhöht die wirtschaftliche
Resilienz des Landes.