Wien (OTS) – Montagvormittag gegen 10:30 Uhr wurden die
Berufsfeuerwehr Wien, die
Berufsrettung Wien und die Wiener Polizei alarmiert und zu einem
Entsorgungsbetrieb in Wien-Liesing gerufen. Es bestand der Verdacht,
dass ein angelieferter Gegenstand ein radioaktives Nuklid enthalten
haben könnte. Von den Einsatzkräften der Feuerwehr wurden am
Firmengelände Absperrmaßnahmen getroffen und umfangreiche Messungen
zur Gefahrenabschätzung vorgenommen. Dabei wurden geringe
Strahlenwerte festgestellt. Zwei Mitarbeiter des Betriebs, die mit
dem Gegenstand hantiert haben, wurden vorsorglich durch die
Berufsrettung Wien untersucht und nach einer Dekontamination im
Hygienezentrum des Gesundheitsdienstes zur weiteren Untersuchung in
ein Krankenhaus gebracht. Aktuell sind weitere Messungen und
Nachforschungen im Gange, um die Herkunft des Gegenstandes zu klären.
Für Personen außerhalb des Firmengeländes besteht keine Gefährdung. (
Schluss) red