Wien (OTS) – Bei der diesjährigen Ausschreibungsrunde 2025 des
Gründungspreises
PHÖNIX haben rund 130 der besten Start-ups, Spin-offs und
Forschungsteams des Landes eingereicht. Jene 12 Finalteams, die die
Fachjury sowohl inhaltlich als auch mit ihrem großen persönlichen
Engagement überzeugen konnten, stehen nun fest. Bei der Verleihung am
12. März 2026, die erneut im Großen Festsaal der
Industriellenvereinigung stattfinden wird, werden alle 12 Vorhaben
präsentiert und die Sieger*innen in den vier Kategorien feierlich
ausgezeichnet.
Seit 2012 wird der österreichische Gründungspreis PHÖNIX vom
Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) und
vom Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF)
in Kooperation mit der Austria Wirtschaftsservice GmbH, der
Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft und der
Industriellenvereinigung in den vier Kategorien Start-up, Spin-off,
Prototyp und Female Entrepreneurs verliehen.
Zwtl.: Innovation bildet Grundlage für Wettbewerbsfähigkeit und
Standortqualität
„Die Wettbewerbsfähigkeit des Innovationsstandortes Österreich
erfordert neben exzellenter Forschung und Entwicklung in
Schlüsseltechnologien insbesondere ein unternehmensfreundliches
Umfeld, gezielte Unterstützungsmaßnahmen für Gründerinnen und Gründer
sowie entsprechende Risikobereitschaft. Die zwölf Finalteams zeigen,
wie aus innovativen Konzepten in zentralen Zukunftsfeldern
marktfähige Unternehmensgründungen entstehen können. Mit der
gemeinsam mit der aws initiierten Spin-off Initiative wird die
Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und privaten Investorinnen und
Investoren systematisch gestärkt“, so Bundesminister für Wirtschaft,
Energie und Tourismus Wolfgang Hattmannsdorfer und Elisabeth
Zehetner, Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus.
Neben innovativen Ideen wurde bei der Auswahl der Finalteams ein
besonderes Augenmerk auf ihren Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung
im Sinne der UN-Ziele (Sustainable Development Goals, SDGs) gelegt.
Zahlreiche Spin-offs, Start-ups sowie Teams aus Hochschulen und
Forschungseinrichtungen haben sich auch für die Kategorie Prototyp
beworben.
Zwtl.: Bühne für erfolgreichen Wissenstransfer und Sichtbarkeit für
Gründer*innen
„Spin-offs zeigen, wie aus öffentlicher Grundlagenforschung
gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Fortschritt entsteht. Wenn
wir wollen, dass Innovation bei den Menschen ankommt, müssen wir die
gesamte Innovationskette stärken: durch gute Rahmenbedingungen für
die Forschung, faire Chancen für Gründerinnen und Gründer und einen
Wissenstransfer, der gesellschaftlichen Nutzen schafft. Die
Nominierten für den Österreichischen Gründungspreis Phönix zeigen
eindrucksvoll, welches Potenzial in Österreichs Forschungs- und
Gründungsszene steckt und wie viel Engagement, Kreativität und
Leidenschaft in diesen Projekten steckt“, so Bundesministerin für
Frauen, Wissenschaft und Forschung Eva-Maria Holzleitner.
Eingereicht haben Start-ups und Spin-offs die nach dem 1. Jänner
2019 gegründet wurden und ihren Unternehmenssitz in Österreich haben.
Ziel ist es, die Bedeutung erfolgreichen Wissenstransfers aus
Hochschulen und Forschungseinrichtungen für den Forschungsstandort
Österreich hervorzuheben.
Zwtl.: Inspiration durch Gründerinnen
In der Kategorie Female Entrepreneurs zeichnet der PHÖNIX Frauen
aus, die in Schlüsselrollen als Forscherinnen, Gründerinnen oder
Geschäftsführerinnen wesentlich zum Gelingen eines Vorhabens
beigetragen haben. Als Role Models macht der Gründungspreis ihre
Leistungen sichtbar, etabliert unverzichtbare Vorbilder und leistet
so einen wichtigen Beitrag zur Stärkung von Unternehmertum unter
Forscherinnen.
Zwtl.: Das sind die 12 Finalteams beim österreichischen
Gründungspreis PHÖNIX
Die Nominierungen kommen aus Niederösterreich, Oberösterreich,
Steiermark sowie Wien und liefern forschungsgetriebene High-Tech-
Antworten auf aktuelle gesellschaftliche Problemstellungen. Sie sind
in den Bereichen Life Sciences, Biotechnologie, Data Science,
Sensorik und Messtechnik, Halbleitertechnologie, Materialphysik,
Architektur, Kunststofftechnologie und Design tätig.
Kategorie Start-up
– Holloid GmbH
– Lanbiotic GmbH
– Voidsy GmbH
Kategorie Spin-off
– factorymaker FlexCo
– Moldsonics GmbH
– RIANA Therapeutics GmbH
Kategorie Prototyp
– imd BIOTECH GmbH
– TU Wien
– Uni Graz
Kategorie Female Entrepreneurs
– royos joining solutions GmbH
– factorymaker FlexCo
– LOCI Design KG
Zwtl.: Gewinner*innen des österreichischen Gründungspreises Phönix
2025 werden im Rahmen einer Gala bekanntgegeben
Die Verleihung des österreichischen Gründungspreises PHÖNIX
erfolgt am 12. März 2026 im Großen Festsaal der
Industriellenvereinigung. Alle Nominierten erhalten Urkunden und
mediale Aufmerksamkeit. Die jeweiligen Sieger*innen pro Kategorie
erhalten zusätzlich noch Trophäen und die Möglichkeit zur Teilnahme
an einem internationalen oder nationalen Fachevent – vor Ort oder
auch digital. Die ausgezeichneten Technologien und Ideen werden
dadurch in Wirtschaft und Gesellschaft sichtbar gemacht.
Der österreichische Gründungspreis PHÖNIX wird von der Austria
Wirtschaftsservice (aws) in Kooperation mit der
Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und der
Industriellenvereinigung (IV) organisiert.
Alle Details zum österreichischen Gründungspreis PHÖNIX sind hier
zu finden: https://www.gruendungspreis-phoenix.at/
Über Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws)
Die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) ist die Förderbank des
Bundes. Durch die Vergabe von zinsgünstigen Krediten, Garantien,
Zuschüssen sowie Eigenkapital unterstützt sie Unternehmen von der
ersten Idee bis hin zum Markterfolg bei der Umsetzung ihrer
innovativen Projekte. Die aws berät und unterstützt auch in Bezug auf
den Schutz und die Verwertung von geistigem Eigentum. Ergänzend
werden spezifische Informations-, Beratungs-, Service- und
Dienstleistungen für angehende, bestehende und expandierende
Unternehmen angeboten.