Hattmannsdorfer: Verlässliche Lieferketten und Logistikwege sind für Wettbewerbsfähigkeit unerlässlich

Wien (OTS) – „Eine starke Industrie braucht verlässliche
Logistikketten, denn
Unternehmen siedeln sich dort an, wo sie auf schnelle und gute
Logistikanbindungen zugreifen können. In der Industriestrategie legen
wir einen klaren Fokus auf eine ganzheitlich abgestimmte und
beschleunigte Infrastrukturplanung. Denn leistungsfähige europäische
Bahnnetze sind ein entscheidendes für die Wettbewerbsfähigkeit
Österreichs. Sie sichern Lieferketten, sichern unsere
Exportwirtschaft und tragen wesentlich zur Resilienz unserer
Industrie bei. Als Teil des ÖBB-Netzwerks leistet die Cargo Carrier
Italy einen unerlässlichen Beitrag zur Sicherung der europäischen
Schienennetze und ist Österreichs Tor zur Welt. Gerade die Nord-Süd-
Verbindung über die Brennerachse ist für Österreichs Industrie und
Exportwirtschaft von besonderer strategischer Bedeutung.“ so
Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer

Zwtl.:

Zwtl.: Entscheidender Exportfaktor sind zuverlässige Lieferketten und
Logistikwege

Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer betont beim
industriepolitischen Austausch mit der Geschäftsführung der
italienischen Carrier-Gesellschaft der ÖBB Rail Cargo Group in
Venedig die zentrale Bedeutung leistungsfähiger europäischer Bahn-
und Logistikverbindungen für die Wettbewerbsfähigkeit des
österreichischen Industriestandorts. „Gerade als exportorientierte
Volkswirtschaft sei Österreich in besonderem Maße auf stabile,
effiziente und nachhaltige Transportwege angewiesen“, so
Hattmannsdorfer . „Unternehmen siedeln sich bevorzugt dort an, wo sie
auf eine schnelle und gute Anbindung an Verkehrs- und Logistiknetze
zurückgreifen können.“ Die Bedeutung der Schiene als wichtiger
Logistikweg zeigt sich allein an der erwarteten Entwicklung der
Zugkilometer der italienischen Carrier-Gesellschaft der ÖBB Rail
Cargo Group von rund 1,96 Millionen Zugkilometern im Jahr 2024 auf
erwartete 2,23 Millionen in 2025.

Zwtl.:

Zwtl.: Italienische Häfen als Tore zur Welt

Italien ist mit einem Exportanteil von über 6% nach Deutschland
und den USA der drittwichtigste Exportmarkt Österreichs. Zudem werden
über italienische Häfen jährlich mehrere hundert Millionen Tonnen in
die Welt umgeschlagen und sind somit ein wichtiges Tor zur Welt für
Österreich. Italien, insbesondere die Bahnverbindung in Kombination
mit den italischen Häfen, sichert österreichische Exporte und ist ein
zentaler, kritischer Infrastrukturanbieter.

Hattmannsdorfer betont in diesem Zusammenhang besonders die
Bedeutung der italienischen Carrier-Gesellschaft der ÖBB Rail Cargo
Group und damit als Teil eines österreichischen Unternehmens. Das
Unternehmen ist ein zentraler Akteur im europäischen
Schienengüterverkehr und spielt eine Schlüsselrolle entlang der
strategisch wichtigen Nord-Süd-Achse zwischen Italien, Österreich und
den zentral- sowie nordeuropäischen Wirtschaftsräumen. Sie trägt
damit wesentlich zu stabilen Lieferketten und Resilienz bei. Über
Standorte in Venetien sowie weitere Logistikterminals in Italien
werden Warenströme effizient gebündelt und transportiert – unter
anderem zwischen den Adriahäfen und den industriellen Kernregionen
Mitteleuropas.

Zwtl.:

Zwtl.: Industriestrategie 2035 mit Fokus auf stabile Lieferketten und
funktionierende Logistikwege

Österreichs Industriestrategie setzt im Bereich Mobilität und
Infrastruktur klare Schwerpunkte im Sinne eines wettbewerbsfähigen
Standorts. Ziel ist es, moderne und grenzüberschreitend vernetzte
Verkehrssysteme abgestimmt weiter auszubauen, um langfristig
Wachstum, Innovation und Versorgungssicherheit zu gewährleisten. „Wir
haben wieder eine klare Ambition für Österreich – wir wollen unter
die TOP 10 der Industrienationen weltweit, das gelingt uns nur, wenn
wir unsere hochqualitativen Industriegüter auch zuverlässig in die
Welt exportieren können“, so Hattmannsdorfer.

Für den Wirtschaftsminister ist die enge wirtschafts- und
infrastrukturpolitische Zusammenarbeit innerhalb Europas daher von
entscheidender Frage. Oberstes Ziel ist es, den Industriestandort
Österreich langfristig zu stärken und wieder auf die Überholspur zu
bringen.

Über die Aktivitäten der Rail Cargo Group in Italien:

Die Rail Cargo Carrier – Italy S.r.l. ist die italienische
Carrier-Gesellschaft der ÖBB Rail Cargo Group (Güterverkehrs- und
Logistiksparte der ÖBB)

Mitarbeiter: Rund 300 Beschäftigte

Transportleistung: ca. 3 Mio. Zugkilometer jährlich

Zugverkehr: Durchschnittlich 25–40 Züge pro Tag

Geschäftsfelder:

– Rund 80 % Schienengüterverkehr

– Rund 20 % Leistungen im Personenverkehr (u. a. Railjet- und
Nightjet-Verbindungen auf italienischen Streckenabschnitten)

Neben der Carrier-Gesellschaft gibt es zwei Tochtergesellschaften
der ÖBB Rail Cargo Group in Italien: Rail Cargo Logistics – Italy
S.r.l. , die Logistikpartner für maßgeschneiderte End-to-end-
Logistiklösungen ist, und Rail Cargo Logistics – Terminals Italy
S.r.l. mit den Logistikstandorten San Stino di Livenza (
Logistikzentrum und Umschlagterminal) und Desio bei Mailand (
zentrales Terminal).