Kärntens Bildungs- und Sport-Welt österreichweit Vorreiter

Klagenfurt (OTS) – Heute, Donnerstag, präsentierten Sportreferent LH
Peter Kaiser und
Bildungsreferent LR Peter Reichmann mit Sven Fisler, Rektor PH
Kärnten, Doris Hattenberger, Vizerektorin der Alpen Adria Uni,
Bildungsdirektorin Isabella Penz und Peter Petscharnig, Obmann des
Schulsportleistungsmodells Kärnten sowie Landessportdirektor Arno
Arthofer das umfangreiche Programm im Bildungs- und Sportbereich von
der Elementarpädagogik bis hin zur Universität, das Bewegung,
Sportkarrieren, Sportverein, Lernen, Berufs-Ausbildung, Studium,
Olympiasieg und Sportpädagogik ermöglicht.

Kaiser und Reichmann können die vielen Initiativen, die es im
Land vom Kindergarten bis zur Uni, von der täglichen Turnstunde bis
zum Olympiazentrum gibt, zusammenfassen: „Kärnten ist Sport-Bildungs-
Land Nummer 1 in Österreich, ist Vorreiter in der Kombi Sport
ermöglichen und Bildung sichern und nicht Mitläufer! Das belegen
Zahlen an Teilnehmerinnen und Teilnehmern, Olympiasiege, Wettkämpfe,
Vereinsleben und Mitglieder in Vereinen“.

Kaiser verwies auf die zahlreichen Initiativen, die das Land
Kärnten in den letzten Jahren aufgebaut hat, „um die beiden Bereiche
für Kinder und Jugendliche parallel laufen zu lassen, Bildung zu
ermöglichen, für Bewegung begeistern, Ausbildungen abschließen zu
können, dabei für Sport Zeit zu haben, Sportkarrieren ebenen,
Nachwuchssport sichern, Olympiasieger schaffen und Gesundheit
fördern“. Dieses Zusammenspiel ebne, so Kaiser, nicht nur Wege in
Bildung und Sport, sondern sei von gesamtgesellschaftlichem Nutzen.
„Bewegung als fixer Bestandteil des Lebens reduziert
Gesundheitskosten, Bildung sichert sportliche Karrieren ab, ein
sportliches Leben fördert die soziale Kompetenz, was unser
gesellschaftliches Zusammenleben ausmacht und mit all dem sichern wir
unser Vereinsleben, das Ehrenamt“, so Kaiser.

Das Land habe Initiativen gesetzt, ein durchgängiges Modell
entwickelt vom Kindergarten bis zur Uni, dem Sport in Kombi mit
Bildung einen hohen Stellenwert eingeräumt vom Breitensport bis zum
Spitzensport. „Wir schaffen Bewusstsein für Bewegung, machen Sport
möglich und fördern Sportkarrieren“, hielt Kaiser fest. Zudem sorgen
Initiativen wie Schwimmkurse für Sicherheit im Familienalltag.

Die Initiative „Sport im Winter“ vermittelt Kindern Spaß und
Freude am Wintersport, rund 3.000 Kinder und Jugendliche nehmen an
den Kursen und Wintersporttagen teil. Umfasst sind Langlaufen oder
Snowboard und Biathlon sowie der Verleih von Skiausrüstungen. Die
Leichtathletik Initiative animiert Kinder vom Kindergartenalter über
Volksschulkids bis hin zu den Unterstufen zu Bewegung und in weiterer
Folge Sport. 1.500 Kinder und Jugendliche werden wöchentlich von in
Summe 82 Trainerinnen und Trainern gefordert und gefördert.

An der Schwimminitiative nehmen im Jahr über 5.000 Kinder dank 50
Trainerinnen und Trainer teil. Die tägliche Bewegungseinheit in
Kindergärten und Volksschulen, die überhaupt erst das Bewusstsein für
Bewegung schafft, erreicht mittlerweile über 5.500
Kindergartenkinder, Schülerinnen und Schüler in fast 11.500
Bewegungseinheiten. Die extra geschaffene Road to Excellence bringt
Kärntens Sommersportlerinnen und -sportler, auch
Olympiateilnehmerinnen und -teilnehmer sowie -siegerinnen und -sieger
zusammen mit dem Ziel, Kinder und Jugendliche für Sportarten wie
Kanu, Rudern, Segeln, zu begeistern.

Zu all diesen Schwerpunkten habe, so Reichmann, das Land auch
Kooperationen ermöglicht mit Bildungseinrichtungen, um den
Ausbildungsweg neben einer sportlichen Betätigung oder Sportkarriere
zu ermöglichen. „Es ist unsere Verantwortung, die Bereiche Sport und
Bildung zu vereinen. All diese Programme, die wir in Kärnten
diesbezüglich haben, machen uns zur Nummer 1 im Schulsport in
Österreich, vergleicht man die Zahlen der teilnehmenden Kinder und
Jugendlichen an Sportprogrammen, abseits vom Vereinssport“, kann
Reichmann belegen.

Es sei die Basis zu legen für ein lebenslanges Bewegen, eine
Möglichkeit biete „Verein trifft Schule“ mit Bewegungseinheiten, die
Schülerinnen und Schüler mit Vereinsfunktionären verbindet, um auf
die unterschiedlichsten Sportmöglichkeiten hinzuweisen. Reichmann
erwähnte auch das im Ausbau befindliche Sportleistungszentrum GoldEck
in Spittal, das Talente fördert und ihren Bildungsweg mit ebnet.
Darüber hinaus wurde, so Reichmann, auch ein Gesetz geändert, damit
Bildung und Sport auch im Bereich der Mittelschulen über
Schulsprengel hinweg möglich wird. „Spitze in Schule und Sport“ sei
eine weitere Initiative, die diejenigen auszeichnet, die Sport- und
Bildungskarriere verbinden und hervorragende Leistungen auf beiden
Gebieten bis zur Matura erbringen.

Die Bildungsdirektorin des Landes, Isabella Penz, erklärte, dass
alle diese Initiativen auf unterschiedlichen Ebenen auch
unterschiedliche Talente fördern, Karrieren in Sport und Bildung
ermöglichen und es schaffen, dass Sport und Bewegung Teil des Lebens
werden. Petscharnig stellte das Schulsportleistungsmodell in den
Vordergrund, das sportliche Basisausbildung mit Maturaabschluss
forciert, das Olympiateilnehmerinnen und -teilnehmer in Cortina alle
mit Maturaabschluss ihre sportlichen Leistungen erbringen, dass
„Kärnten damit Talente an die Oberstufe und Reifeprüfung heranführt“.

„Auch die Uni in Klagenfurt leistet ihren Beitrag zu Bildung und
Sport, indem ein Sportstudium auch für die Menschen sorgt, die die
Kinder und Jugendlichen fördern, betreuen, fordern“, erklärt
Hattenberger. Kärnten habe die besten Voraussetzungen dafür, denn
Kärnten habe landschaftlich alles zu bieten. „Andere haben nichts
davon oder nur einen Teil, wir haben alles, was Bewegung und Sport
brauchen“, so Hattenberger. Auch das Projekt Spitzensport und Studium
ermögliche Sportlerinnen und Sportler ein zweites Standbein abseits
des Sports bzw. nach ihren sportlichen Karrieren.

Die Pädagogische Hochschule in Kärnten, vertreten durch Fisler,
trage ebenso dazu bei, dass Sport und Bildung nachhaltig ausgeübt
werden können. Fisler: „Werte und Moral werden durch Sport vermittelt
und erlebbar. Erfolg, Misserfolg, Fairness, Teamgeist – alles Dinge,
die wir im Leben, in der Gesellschaft brauchen. Soziale Kompetenz hat
diese Parameter als Grundlage. Unser Angebot auf der PH wird dem
gereicht“, so Fisler.