Internationales Symposium „Between Research and Activism: Futures of Music and Minority Studies”

Wien (OTS) – Das Music and Minorities Research Center (MMRC), das
2019 von
Wittgenstein-Preisträgerin Ursula Hemetek gegründet wurde, begibt
sich mit dem internationalen Symposium „Between Research and
Activism: Futures of Music and Minority Studies“ in seine nächste
Phase und feiert gleichzeitig sein siebenjähriges Bestehen.
Forscher:innen, Musiker:innen sowie außerakademische Akteur:innen
kommen in einer Vielzahl wissenschaftlicher Panels, Roundtables,
künstlerisch-aktivistischer Diskussionsformate und musikalischer
Performances zusammen.

„Musik ist ein wesentlicher sozio-politischer Faktor: Sie ist
wirkmächtig, kann als Mittel der Identifikation ebenso wie der
Repräsentation dienen und spielt eine entscheidende Rolle im Kontext
sozialer Ungleichheit“, so MMRC-Begründerin Ursula Hemetek.

Im Zentrum des Symposiums steht daher die Diskussion von
Forschungsansätzen zu Musik und Minderheiten im Spannungsfeld
zwischen akademischer Wissenschaft sowie gesellschaftlich relevanter
und aktivistischer Forschung. Ziel ist es, aktuelle Entwicklungen und
Fragestellungen der Forschung zu diskutieren, weiterzudenken und
Synergien aufzubauen.

Zwtl.: Symposium und zukünftige Ausrichtung

Das mehrtägige internationale Symposium setzt sich zum Ziel, die
Entwicklungen der musikalischen Minderheitenforschung am Center und
in der internationalen Forschungscommunity in den letzten Jahren zu
reflektieren und vor allem die aktuellen Herausforderungen und die
zukünftige Entwicklung dieses Forschungsbereichs im Spannungsfeld von
Wissenschaft, künstlerischer Praxis und gesellschaftlichem Engagement
in den Blick zu nehmen.
In diversen wissenschaftlichen und künstlerischen Formaten wird die
Vergangenheit wie auch die Zukunft fokussiert. Dabei werden etwa in
zwei Roundtables die bisherigen Projekte des MMRC gemeinsam mit
aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen des Zentrums reflektiert
und die Besonderheiten der einzelnen Projekte wie auch ihre
thematischen Berührungspunkte diskutiert. In einem Key Roundtable
kommt das internationale Advisory Board des MMRC zusammen und wird –
moderiert von Ursula Hemetek – miteinander aktuellen Fragen aus einer
globalen Perspektive nachgehen. Das Advisory Board: Georgia Curran (
University of Sydney), Marko Kölbl (mdw), Svanibor Pettan (University
of Ljubljana), Mayco Santaella (Sunway University) und Deborah Wong (
The University of California, Los Angeles).
In weiteren Panels – unter anderem eines kuratiert von der NGO
Initiative Minderheiten – werden spezifisch künstlerisch-
aktivistische Perspektiven diskutiert, und in mehreren Konzerten wird
lokale sowie globale Musik aufgeführt. Den Abschluss des Symposiums
bildet ein gemeinsames Fest mit Musik und Tanz.
Damit zeichnet das Symposium „Between Research and Activism: Futures
of Music and Minority Studies“ eine Zukunft der Minderheitenforschung
vor, die auf einer erfolgreichen Vergangenheit aufbaut und durch
lokale Verankerung wie auch internationalen Dialog das MMRC in eine
neue Phase seines Wirkens führt.
Rektorin Ulrike Sych: „Das Music and Minorities Research Center steht
für Forschung, die wissenschaftliche Exzellenz mit gesellschaftlicher
Verantwortung verbindet. Es zeigt, wie musikwissenschaftliche
Forschung demokratische Werte, Teilhabe und kritische Reflexion
stärkt – und dabei Räume schafft, in denen marginalisierte
Perspektiven sichtbar und hörbar werden. Diesen Weg verfolgt das MMRC
konsequent seit seiner Gründung und ist damit an der mdw zu einem
bedeutenden Ort für kritische Reflexion über Musik in ihren
gesellschaftlichen Kontexten geworden.“

Zwtl.: Gründung und Profil des MMRC

Das 2019 gegründete Music and Minorities Research Center (MMRC)
unter der Leitung der Wittgensteinpreisträgerin Ursula Hemetek setzt
sich entschieden für die Sichtbarmachung und Stärkung von
Minderheiten innerhalb der Gesellschaft und der
musikwissenschaftlichen Forschung ein. Dabei ist es dem MMRC ein
zentrales Anliegen, Räume der Begegnung durch Musik zu schaffen und
diese durch wissenschaftliche Methoden und Praktiken zu
kontextualisieren. Das MMRC beschäftigt sich auch mit der zentralen
Frage, welche Rolle Musik im Kontext der Beziehungen zwischen
hegemonialen und marginalisierten sozialen Gruppen innerhalb von
Gesellschaften spielt und hält es für notwendig, dass Wissenschaft
gesellschaftspolitische Verantwortung übernimmt.

Zwtl.: Symposium „Between Research and Activism: Futures of Music and
Minority Studies”

Termin: 12. bis 14. 02.2026
Ort: Fanny Hensel-Saal (u.a.), mdw – Universität für Musik und
darstellende Kunst, Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien und Online
via Stream

Das vollständige Programm:
https://www.musicandminorities.org/symposium2026/

Anmeldung: https://forms.mdw.ac.at/frontend-
server/form/alias/1/form_166_3/

Link zum Stream: https://mdw.vhx.tv/livestream-between-research-
and-activism

Kosten: Eintritt frei!

Das Symposium wird von der Stadt Wien und dem Österreichischen
Wissenschaftsfonds (FWF) gefördert.

Internationales Symposium „Between Research and Activism: Futures of
Music and Minority Studies”

Das Music and Minorities Research Center (MMRC), das 2019 von
Wittgenstein-Preisträgerin Ursula Hemetek gegründet wurde, begibt
sich mit dem internationalen Symposium „Between Research and
Activism: Futures of Music and Minority Studies“ in seine nächste
Phase und feiert gleichzeitig sein siebenjähriges Bestehen.
Forscher:innen, Musiker:innen sowie außerakademische Akteur:innen
kommen in einer Vielzahl wissenschaftlicher Panels, Roundtables,
künstlerisch-aktivistischer Diskussionsformate und musikalischer
Performances zusammen.

Datum: 12. – 14.2.2026
Ort: mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und
Online
Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien
Url: https://www.musicandminorities.org/symposium2026/