Wien (OTS) – Heute wurde eine Einigung auf ein Freihandelsabkommen
zwischen der EU
und Indien bekanntgegeben. UNOS – Unternehmerisches Österreich sehen
darin einen strategisch wichtigen Schritt, um Europas wirtschaftliche
Position zu stärken und neue Wachstumsmöglichkeiten für
österreichische Unternehmen zu eröffnen.
„Ein Abkommen mit Indien ist ein echter Meilenstein für
Österreichs Wirtschaft. Wachstumsmärkte zu erschließen ist der
richtige Weg, um Unternehmen neue Perspektiven zu eröffnen und unsere
Abhängigkeit von einzelnen Handelspartnern zu reduzieren“, betont
UNOS Bundessprecher Michael Bernhard.
Zwtl.: Indien als Wachstumsmotor für heimische Exporte
Mit einem realen BIP-Wachstum von 6,5 Prozent im vergangenen
Wirtschaftsjahr ist Indien aktuell der am stärksten wachsende G20-
Staat. Diese Dynamik spiegelt sich bereits im Außenhandel wider: Die
österreichischen Exporte nach Indien haben sich in den vergangenen
zehn Jahren um rund 120 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro erhöht.
Allein in den ersten zehn Monaten 2025 stiegen die Ausfuhren um
weitere 13 Prozent. Gleichzeitig besteht laut International Trade
Center ein zusätzliches Exportpotenzial von rund 1,1 Milliarden Euro.
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Zwtl.: Abbau von Handelsbarrieren bringt Entlastung für heimische
Unternehmen
Besonders hohe Zölle – etwa von über 100 Prozent auf Automobile –
sowie unterschiedliche technische Standards erschweren derzeit den
Marktzugang. Der Abbau dieser Hürden würde österreichischen
Unternehmen spürbare Vorteile bringen, vor allem auch kleinen und
mittleren Betrieben. „Weniger Bürokratie, niedrigere Zölle und
klarere Regeln bedeuten mehr Planungssicherheit und bessere Chancen
für unsere exportorientierten Unternehmen“, so Bernhard.
Ein Abkommen mit Indien ist zudem ein wichtiges Signal, dass
Europa wirtschaftspolitisch handlungsfähig bleibt. „Gerade in einem
zunehmend unsicheren globalen Umfeld ist es entscheidend, neue
Partnerschaften aufzubauen und Chancen nicht ungenutzt zu lassen“,
unterstreicht Bernhard.
UNOS – Unternehmerisches Österreich vertreten seit 2014 die
Interessen liberal denkender Unternehmerinnen und Unternehmer und
sind in acht Wirtschaftsparlamenten präsent.
*Quelle: WKÖ