NEOS: Auch Bundesmuseen brauchen strukturelle Reformen

Wien (OTS) – Die zuletzt deutlich erhöhten Eintrittspreise in
mehreren
Bundesmuseen machen für NEOS-Kultursprecherin Gertraud Auinger-
Oberzaucher den strukturellen Reformbedarf im Kulturbereich sichtbar.
„Preiserhöhungen bei Museumstickets allein können keine nachhaltige
Antwort sein. Die aktuelle Debatte unterstreicht die Notwendigkeit,
Finanzierung, Organisation und strategische Steuerung der
Bundesmuseen als Gesamtheit zu sehen.“

Die NEOS-Kultursprecherin fordert einen lebendigen, aber vor
allem lösungs- wie zielorientierten Diskurs zur Thematik.

Auinger-Oberzaucher verweist auf das Regierungsprogramm, das eine
langfristige Absicherung und viele wichtige Maßnahmen für die
zentralen kulturellen Institutionen vorsieht. „Kunst und Kultur
brauchen Planungssicherheit. Dazu gehören transparente
Mittelverteilung genauso wie klare Ziel- und
Leistungsvereinbarungen“, so Auinger-Oberzaucher.

Gleichzeitig sehen NEOS strukturelle Reformen als zentralen
Hebel: „Die Bundesmuseen müssen stärker gemeinsam gedacht werden.
Synergien, Shared Services und eine strategisch arbeitende
Bundesmuseen-Konferenz sind kein Selbstzweck, sondern Voraussetzung
dafür, Ressourcen effizient zu nutzen und den öffentlichen Zugang zu
Kultur leistbar zu halten. Dafür sind regelmäßige strukturelle
Updates notwendig, eine moderne Steuerung und eine verlässliche
Finanzierung.“

Zum spricht sich Auinger-Oberzaucher für eine Bündelung der
Zuständigkeiten bei historischen Bundesliegenschaften aus, um
Kosteneinsparungen und kohärente Weiterentwicklungen zu ermöglichen.