Steiermark/Graz (OTS) – Die Freiheitliche Bauernschaft konnte heute
bei der
Landwirtschaftskammerwahl in der Steiermark ihr historisch bestes
Ergebnis erzielen und 14,11 Prozent der Stimmen für sich gewinnen.
Mit einer überzeugenden Wahlkampagne und klaren Positionen zu
drängenden agrarpolitischen Themen, wie dem Widerstand gegen
internationale Handelsabkommen und der Stärkung regionaler
Landwirtschaft, gelang der Freiheitlichen Bauernschaft ein großer
Wahlerfolg, der sich in den Erfolgskurs der Freiheitlichen nahtlos
einreiht. Künftig werden die Freiheitlichen mit vorläufig sechs
Mandaten in der Steirischen Landeskammer vertreten sein. Das
Wahlziel, sich mindestens zu verdoppeln und klar als starke
zweitplatzierte Kraft hinter dem Bauernbund zu etablieren, wurde
damit erreicht.
„Wir freuen uns sehr über dieses starke Ergebnis und bedanken uns
bei allen Bäuerinnen und Bauern für ihr Vertrauen. Jetzt gilt es,
endlich Landwirtschaftspolitik mit Hausverstand umzusetzen. Das
Mercosur-Abkommen ist für die heimische Landwirtschaft eine
Katastrophe – wir müssen mit aller Kraft verhindern, dass
Billigimporte unsere Steiermark überschwemmen. Die Bundes-ÖVP muss
ihre Blockade einer verpflichtenden Herkunftskennzeichnung beenden.
Zudem setze ich mich klar für eine grundlegende Reform der
Landwirtschaftskammer ein. Dafür braucht es eine klare blaue
Handschrift“, sagt Spitzenkandidat NAbg. Albert Royer in einer ersten
Reaktion.
„Albert Royer und sein Team haben einen sensationellen Wahlkampf
geliefert. Sie ernten zu Recht die Früchte ihrer harten Arbeit. Ich
gratuliere der Freiheitlichen Bauernschaft Steiermark von ganzem
Herzen zu diesem denkwürdigen Wahlerfolg. Die steirischen Bäuerinnen
und Bauern brauchen eine starke FPÖ mehr denn je, die mit Herz, Hirn
und ruhiger Hand agiert. Schließlich geht es um
Versorgungssicherheit, Eigentumsschutz und nationale
Entscheidungsfreiheit. Die Tatsache, dass rund 70 Prozent der
Wahlberechtigten nicht mehr zur Wahlurne schreiten, muss ein
deutlicher Weckruf für sämtliche politische Verantwortungsträger sein
und schreit nach einer tiefgreifenden Kammerreform“, so FPÖ-
Landesparteiobmann und Landeshauptmann Mario Kunasek .