FPÖ – Berger/Brucker: Falsche Prioritäten in der Wiener Kulturpolitik setzt sich ungebremst fort

Wien (OTS) – Scharfe Kritik an der kulturpolitischen
Schwerpunktsetzung der rot-
pinken Stadtregierung üben der Wiener FPÖ-Stadtrat Stefan Berger und
der Kultursprecher der Wiener FPÖ LAbg. Lukas Brucker. „In der Wiener
Kulturlandschaft herrscht mittlerweile Kopfschütteln über die völlig
falschen Prioritäten von Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler.
Während linksideologische Experimente und Nischenprojekte weiterhin
üppig finanziert werden, landen traditionsreiche und
publikumswirksame Kulturformate am kulturpolitischen Abstellgleis“,
so Berger und Brucker in Bezug auf diesbezügliche Aussagen in der
Kronen Zeitung.

„14 Millionen Euro für linksaktionistischen Festwochen, Millionen
für Klimabiennale und Kunstexperimente, aber kein Geld für das
Sommernachtskonzert der Philharmoniker. Diese Prioritätensetzung ist
den Wienerinnen und Wienern schlicht nicht erklärbar“, kritisieren
die beiden FPÖ-Politiker.

Besonders irritierend sei dabei die völlige Kritikresistenz der
Kulturstadträtin. „Wenn selbst renommierte Kulturschaffende wie der
Intendant des Theater an der Wien Stefan Herheim auf fehlende
Planungssicherheit und unberechenbare Budgetzusagen hinweisen, wird
das von Kaup-Hasler einfach mit Verweis auf die Budgetsituation
abgetan. Verantwortung sieht anders aus“, so Berger und Brucker.

„Kulturpolitik darf nicht zum Selbstzweck für eine kleine,
ideologisch geprägte Szene verkommen. Aufgabe der Stadt wäre es, jene
Kultur zu stärken, die breite Bevölkerungsschichten anspricht,
Identität stiftet und Wien international positiv repräsentiert.
Stattdessen erleben wir eine Bevorzugung linksideologischer
Kulturprojekte und eine systematische Vernachlässigung klassischer
Kulturangebote. Hier braucht es dringend einen Kurswechsel“,
bekräftigen Berger und Brucker. (Schluss)