FPÖ – Haider: „Keine Rückschritte bei Fluggastrechten!“

Wien (OTS) – „Bei den Rechten der Fluggäste darf es keine
Rückschritte geben.
Dafür werde ich mich persönlich in den bevorstehenden Verhandlungen
einsetzen“, fordert der freiheitliche Europaparlamentarier Mag. Roman
Haider anlässlich der heutigen Abstimmung über die Rechte von
Fluggästen im EU-Parlament.

Besonders zwei Punkte seien dabei wichtig:

– Das Recht auf kostenlose Mitnahme eines kleinen Handgepäcks (sprich
Rucksack oder Handtasche) und eines mittelgroßen Trolleys ohne
Aufpreis müsse verankert werden.

– Außerdem solle es eine automatische Entschädigung bei Verspätungen
ab drei Stunden geben, ohne Aufweichung auf vier bis sechs Stunden,
wie es der Rat bzw. die Airlines forderten.

„Die Vorstellungen des Parlaments, das die Fluggastrechte stärken
will, und jener des Rates und der Fluglinien klaffen noch deutlich
auseinander. Es wird deswegen ein längeres Vermittlungsverfahren
geben“, erklärt Haider.

Insbesondere hinsichtlich der Ausnahmetatbestände, die als höhere
Gewalt gelten, dürfe es keine Benachteiligung der Fluggäste geben.
Insgesamt müssten die bestehenden Rechte gefestigt und modernisiert
werden. Allerdings stünden die Fluglinien durch die immer strengeren
Vorgaben der EU zur vermehrten Verwendung deutlich teurerer
Nachhaltiger Flugkraftstoffe unter großem Preisdruck. Nachhaltige
Flugtreibstoffe auf biologischer Basis kosteten mit 1,5 – zwei Euro
pro Liter das drei- bis vierfache von herkömmlichem Flugkerosin (ca.
0,5 Euro/Liter), E-Fuels seien mit sechs Euro pro Liter sogar
zwölfmal so teuer. Zusätzlich seien die Fluglinien der unsinnigen EU-
CO2-Bepreisung ETS unterworfen. „Leistbares Fliegen für die Bürger
wird es in Zukunft nur geben, wenn die unnötigen EU-Regeln zur
Verwendung nachhaltiger Kraftstoffe abgeschafft oder zumindest massiv
abgemildert werden. Wie auch bei der individuellen Mobilität bringen
die Regeln des Green Deal massive Einschränkungen und Teuerungen mit
sich“, schließt Haider.