Wien (OTS) – “Die Vorschläge der von Verteidigungsministerin Klaudia
Tanner
eingesetzten Wehrdienstkommission liegen mit heute auf dem Tisch und
bilden die Grundlage für die weiteren politischen Diskussionen im
Sinne der Sicherheit und der Souveränität Österreichs”, betont ÖVP-
Wehrsprecher Friedrich Ofenauer. Die Empfehlungen der Kommission
seien breitgefächert und würden auch die Herausforderungen, die sich
durch die stark im Wandel befindliche weltpolitische Lage stellen,
widerspiegeln. Klar sei, dass die Sicherheit und Souveränität
Österreichs nur durch ein gut ausgebildetes und einsatzbereites
Bundesheer gewährleistet sei. “Das ist im Interesse der Republik, der
Bevölkerung und auch der Soldatinnen und Soldaten – und das
unabhängig vom Wehrdienstmodell”, so der ÖVP-Abgeordnete. Die
Expertinnen und Experten hätten ihre Vorschläge und Ideen für die
Weiterentwicklung des Heeres gemacht, jetzt starte der
Diskussionsprozess.
Aus Sicht der Volkspartei sei eine Wiedereinführung der
verpflichtenden Milizübungen jedenfalls zielführend, “schließlich ist
das Bundesheer ein Milizheer, das in dieser Eigenschaft auch stark in
der Gesellschaft und im Bewusstsein der Menschen verankert ist”.
Ofenauer: “Der Grundwehrdienst bildet die Basis für die Miliz. Und es
ist wichtig, dass das im Grundwehrdienst erworbene Wissen und Können
nach dem Abrüsten nicht verloren geht, sondern regelmäßig
aufgefrischt und aktualisiert wird.” Auch sei die umfangreiche
Beschaffung von Waffen, Gerät und Ausrüstung im von Ministerin Tanner
initiierten Aufbauplan Bundesheer 2032+ auf eine bestehende und
funktionierende Miliz ausgerichtet.
“Gemeinsam gilt es nun, den heute vorgelegten Bericht im
politischen Diskurs zu analysieren und die richtigen Schlüsse daraus
zu ziehen. Alle Parteien sind gefordert, Klaudia Tanner dabei zu
unterstützen, den von ihr eingeschlagenen rot-weiß-roten Weg der
Weiterentwicklung und Stärkung der Landesverteidigung fortzusetzen.”
(Schluss)