Wien (OTS) – Kritik an den Befragungen durch FPÖ-Fraktionsführer
Christian
Hafenecker und Grünen-Fraktionsführerin Nina Tomaselli übt heute
Volkspartei-Fraktionsmitglied Bettina Zopf. Die Abgeordnete
bezeichnet die Vorgangsweise im U-Ausschuss als völlig unbegründeten
Angriff auf Beamte und freiwillige Einsatzkräfte. „Sowohl die
Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, die mit der Bergung der Leiche
betraut waren, als auch die ermittelnden Polizeibeamtinnen und –
beamten werden hier pauschal verdächtigt und deren professionelle
Arbeit in Zweifel gezogen“, so Zopf. Die Aussagen sämtlicher
Auskunftspersonen zeichnen jedoch ein anderes und sehr klares Bild:
„Der Einsatz verlief korrekt, professionell und ohne jede
Auffälligkeit oder Aufgeregtheit“, so Zopf.
Besonders hervorzuheben sei dabei die Arbeit der Freiwilligen
Feuerwehr, die unter schwierigen Umständen – auch emotional – diesen
sensiblen Bergeeinsatz durchgeführt habe. “Wer ehrenamtlich hilft und
in Ausnahmesituationen Verantwortung übernimmt, verdient Dank und
Respekt – keine parteipolitisch motivierten Verdächtigungen”, so
Zopf, die selbst elf Jahre lang Vertreterin von Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmern im öffentlichen Dienst war. Die Volkspartei stelle sich
jedenfalls schützend vor alle Beamtinnen und Beamten sowie vor die
Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren. “Diese Menschen leisten
tagtäglich einen enormen Dienst für unsere Gesellschaft. Es ist
inakzeptabel, sie für haltlose Verschwörungstheorien zu
instrumentalisieren und zu diskreditieren”, betont Zopf. Abschließend
richtet sie noch einen ausdrücklichen Dank an die Freiwilligen
Feuerwehren im ganzen Land: “Sie sind eine tragende Säule unserer
Gesellschaft und leisten Tag für Tag Enormes – ehrenamtlich und oft
unter großem persönlichem Einsatz. Dafür gebührt ihnen unser
uneingeschränkter Respekt und Dank.” (Schluss)