St. Pölten (OTS) – Die Schutzmaßnahmen für Verkehrsteilnehmer auf der
B33 in Schönbühel-
Aggsbach werden konsequent weiter ausgebaut. Nach dem massiven
Felssturz am 3. Juni 2024 gehen die Sicherungsarbeiten nun in die
abschließende Phase.
„Nach den umfassenden Maßnahmen an der Absturzstelle sorgen wir
nun auch in den nördlichen und südlichen Anschlussbereichen auf einer
Länge von 360 Metern mit modernen Steinschlag-Schutznetzsystemen
sowie einer zusätzlichen Sicherung durch Dauerverpressanker für ein
Maximum an Sicherheit“, erklärt Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter
Udo Landbauer nach dem Beschluss zur Auftragsvergabe in der
Regierungssitzung am Dienstag.
Vorausgesetzt das Wetter spielt mit, ist der Baubeginn für Ende
Jänner 2026 vorgesehen. Die Fertigstellung der Arbeiten soll rund um
Ostern erfolgen. Neben der umfangreichen Felssicherung sind auch
Begrünungsmaßnahmen sowie gezielte Einzelbaumpflanzungen geplant.
Um das Projekt zügig umsetzen zu können, kommt es ab dem Baustart
im südlichen Anschlussbereich für die Dauer von etwa sechs bis acht
Wochen zu zeitlich begrenzten Sperren der B33 sowie des angrenzenden
Radwegs. Diese gelten von Montag bis Freitag jeweils zwischen 8 und
12 Uhr sowie von 13 bis 17 Uhr. Während der restlichen Bauzeit wird
der Verkehr unter halbseitiger Sperre mittels Ampelregelung geführt.
„Wir überlassen hier nichts dem Zufall, um unseren Pendlern,
Schülern, Familien sowie Ausflüglern und Touristen eine gefahrlose
und sorgenfreie Fahrt zu ermöglichen“, so Landbauer abschließend.
Neben den Kosten von 2,1 Millionen Euro für die bereits
fertiggestellten Hang- und Felssicherungsarbeiten an der
Absturzstelle sowie die Sanierung der Straße, investiert das Land
Niederösterreich hier weitere 1,3 Millionen Euro in die nachhaltige
Sicherheit der Landsleute.
Weitere Informationen im Büro LH-Stellvertreter Udo Landbauer,
Alexander Murlasits, Leitung Presse und Öffentlichkeitsarbeit,
Telefon 0676/81213742, E-Mail: [email protected] .