Wien (OTS) – Die Halbfinal-Auslosung im Wiener Rathaus für den
Eurovision Song
Contest 2026 ist abgeschlossen. Die 30 teilnehmenden Länder treten in
den zwei Halbfinal-Shows (je 15 Nationen) am 12. und 14. Mai um einen
Platz im großen Finale des Song Contest am 16. Mai in der Wiener
Stadthalle an. Im Vorfeld der Auslosung übergab der Baseler
Regierungspräsident Conradin Cramer ein besonderes Gastgeschenk an
den Wiener Bürgermeister Michael Ludwig. Die gesamte Sendung, die
live in ORF 1 und auf ORF ON zu sehen war und von Alexandra Maritza
Wachter und Cesár Sampson moderiert wurde, kann nach wie vor on
demand auf ORF ON nachgesehen werden.
ORF-Generaldirektor Roland Weißmann: „Die heutige Halbfinal-
Auslosung im Wiener Rathaus bot einen doppelten Grund zur Freude!
Einerseits wissen wir jetzt, wer in welchem Halbfinale vertreten ist.
Millionen Menschen werden ihren Nationen die Daumen drücken und
Tausende in der Wiener Stadthalle die Halbfinal-Shows zu ganz
besonderen Live-Erlebnissen machen. Andererseits fand mit der
Übergabe des Gastgebergeschenk zwischen Basel und Wien ein weiterer
wichtiger Meilenstein statt, der unser Song-Contest-Jahr so richtig
starten lässt. Und ich bin überzeugt, es wird ein Großartiges.“
Zwei spektakuläre Halbfinal-Shows ebnen den Weg ins große Finale
ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz: „Die Halbfinal-
Auslosung ist unser Auftakt zu einem Song-Contest-Jahr, in dem wir in
allen Programmbereichen zeigen wollen, wofür der ORF steht: für
Vielfalt, für Innovation und für großes Live-Entertainment. Die Shows
im Mai sind nicht nur musikalische Wettbewerbe, sondern erzählen
Geschichten aus ganz Europa – emotional, überraschend und mitreißend.
Unser Publikum kann sich auf hochkarätige Produktionen freuen, die
die besondere Atmosphäre des Gastgeberlandes Österreich auf
einzigartige Weise erlebbar machen.“
Jeweils zehn Nationen können sich in den beiden Halbfinal-Shows
am 12. und 14. Mai in der Wiener Stadthalle für das große Finale am
16. Mai qualifizieren. Wer in welchem Halbfinale und in welcher
Hälfte antreten wird, wurde bei der Halbfinal-Auslosung (weiterhin
auf ORF ON verfügbar) im Wiener Rathaus ausgelost. Zuvor wurden die
teilnehmenden Länder in fünf Töpfe aufgeteilt und alternierend von
Moderatorin Alexandra Maritza Wachter und Moderator Cesár Sampson in
eines der beiden Halbfinale zugeteilt. Dieses System wurde von Once,
dem Voting-Partner der EBU, etabliert und garantiert ein faires und
ausgeglichenes Voting-System für die Veranstaltungen.
Im ersten Halbfinale sind folgende Länder vertreten:
Erste Hälfte:
Georgien (GPB)
Portugal (RTP)
Kroatien (HRT)
Schweden (SVT)
Finnland (YLE)
Moldau (TRM)
Griechenland (ERT)
Zweite Hälfte:
Montenegro (RTCH)
Estland (ERR)
San Marino (RTV)
Polen (TVP)
Belgien (RTBF)
Litauen (LRT)
Serbien (RTS)
Israel (KAN)
Im zweiten Halbfinale treten an:
Erste Hälfte:
Armenien (AMPTV)
Rumänien (TVR)
Schweiz (SRG SSR)
Aserbaidschan (Ictimai)
Luxemburg (RTL)
Bulgarien (BNT)
Tschechien (CT)
Zweite Hälfte:
Albanien (RTSH)
Dänemark (DR)
Zypern (CyBC)
Norwegen (NRK)
Malta (PBS)
Australien (SBS)
Ukraine (Suspilne)
Lettland (LSM)
Österreich (ORF) ist als Gastgeberland genauso für das große
Finale qualifiziert wie Großbritannien (BBC), Frankreich (FTV),
Italien (RAI) und Deutschland (ARD/SWR) und wird zusammen mit
Frankreich und Großbritannien im zweiten Halbfinale auftreten.
Italien und Deutschland zeigen ihren Beitrag im ersten Halbfinale.
Michael Ludwig, Bürgermeister der Stadt Wien: „Es geht los! Mit
der heutigen Auslosung des Halbfinales kommen wir dem Eurovision Song
Contest 2026 in Wien mit großen Schritten näher. Neben einer
großartigen Show in der Wiener Stadthalle wird es in Wien zahlreiche
kostenlose Events geben, um allen Wienerinnen und Wienern aber auch
allen Besucherinnen und Besuchern diese Veranstaltung zugänglich zu
machen. Wien wird erneut unter Beweis stellen, dass es ein
großartiger Gastgeber für Menschen aus aller Welt ist, bei dem sich
alle wohl und sicher fühlen.“
Michael Krön, ESC-Executive-Producer: „Der heutige Besuch der
Delegation aus Basel war für unser Team ein besonders schöner Moment,
da er traditionell die offizielle Stafettenübergabe von der
vorhergehenden an die aktuelle Host City symbolisiert. Gleichzeitig
freut es mich sehr, dass wir in der Planung hervorragend in der Zeit
liegen und alle Gewerke nahtlos ineinandergreifen – genau so, wie es
für eine Produktion dieser Größenordnung notwendig ist.“
Basler Fasnachtsgilde sorgte im Vorfeld für Stimmung
Im Vorfeld des Semi-Final Draw kam es im Wiener Rathaus zur
zeremoniellen Übergabe eines Gastgebergeschenks der Stadt Basel an
die Stadt Wien. Der Regierungspräsident des Kantons Basel-Stadt
Conradin Cramer übergab dafür gemeinsam mit einer Basler
Fasnachtsgilde eine traditionelle Fasnachtslaterne an den Wiener
Bürgermeister Michael Ludwig. Die Basler Fasnacht gehört zum UNESCO-
Kulturerbe und hat einige Gemeinsamkeiten mit dem Eurovision Song
Contest. Beides sind große, gemeinschaftliche Großveranstaltungen,
die Toleranz, Kreativität und Leidenschaft feiern. Repräsentativ für
den seit Jahrhunderten jährlich in Basel stattfindenden Event war
eine Basler Fasnachtsgilde in Wien zu Gast, die für beste Stimmung
sorgte und mit einem Umzug durch die Stadt Wien Vorfreude auf den
Eurovision Song Contest 2026 verbreitete. Einer der Protagonisten der
Fasnachtsformation überreichte schließlich zusammen mit Conradin
Cramer die von einem Basler Künstler angefertigte Fasnachtslaterne.
Die Laterne zeigt u. a. den ESC-Vorjahressieger JJ sowie eine
typische Basler Fasnachtsfigur vor bekannten Sehenswürdigkeiten in
Basel und Wien.