Wien (OTS) – Von führenden Sozialdemokrat:innen wird der Ruf nach der
Rückkehr der
Kalten Progression lauter. Die FCG-ÖAAB-AK Fraktion mit ihrem
Fraktionsführer Fritz Pöltl spricht sich vehement dagegen aus. „Die
kalte Progression wieder einzuführen und damit eine schleichende
Steuererhöhung auf dem Rücken der Bevölkerung vorzunehmen, ist sicher
der falsche Ansatz“, so Pöltl. Er verweist auf die ohnehin hohe
Besteuerung von Einkommen im EU-Vergleich. Von einem Euro, der Arbeit
brutto koste, bleibe dem/der Arbeitnehmer:in nur 47 Cent übrig.
„Wenn der Staat seine Budgetprobleme lösen will, gibt es andere
Möglichkeiten“, so Pöltl und erteilt den Stimmen nach der Kalten
Progression eine klare Absage. „Der Staat kann sich das Geld, das er
braucht, woanders holen. Sicher nicht von den Leistungsträger:innen
unserer Gesellschaft“, bekräftigt Pöltl. Die FCG-ÖAAB-AK Fraktion
appelliert an die Regierung, an der Abschaffung der Kalten
Progression festzuhalten und somit die Menschen nicht mit einer
weiteren finanziellen Belastung zu quälen.