Wien (OTS) – Mit dem Beschluss des Mercosur-Freihandelsabkommens
entstehen für
österreichische Unternehmen und Konsument:innen neue Chancen. UNOS –
Unternehmerisches Österreich sehen darin ein starkes Signal für den
Wirtschaftsstandort Österreich.
UNOS Bundessprecher Michael Bernhard dazu: „Das ‚Ja‘ zu Mercosur
ist ein Freudenfest für den Freihandel und die österreichische
Wirtschaft – und das, obwohl die österreichische Bundesregierung
leider nicht dazu beigetragen hat, sondern wesentliche Teile von ihr
vor dem Bauernbund eingeknickt sind.“
Zwtl.: UNOS betonen Bedeutung von Freihandel für Österreich
Bereits in ihrem Leitantrag, der im Oktober 2025 beschlossen
wurde, forderten UNOS den Beitritt zu modernen Handelsabkommen wie
Mercosur. „Freihandel bietet die Möglichkeit, unsere Wirtschaft zu
diversifizieren, neue Märkte zu erschließen und langfristige
Planungssicherheit zu schaffen. All das sind Voraussetzungen dafür,
dass Unternehmen investieren und Arbeitsplätze wachsen können“,
betont Bernhard. Dieser klare Kurs ist nicht nur eine politische
Position: Er hat direkte wirtschaftliche Auswirkungen, denn
Freihandel eröffnet österreichischen Unternehmen konkrete Chancen.
Zwtl.: Neue Märkte und Kostenvorteile für heimische Unternehmen
„Mercosur kann für unsere Betriebe neue Absatzmärkte erschließen,
Kosten senken und damit indirekt Arbeitsplätze sichern“, erklärt
Michael Bernhard, UNOS Bundessprecher. „Durch den Abbau von Zöllen
und vereinfachte Handelsverfahren werden unsere Exporte nach
Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay einfacher und
wirtschaftlicher. Gleichzeitig können Unternehmen ihre Produkte
kostengünstiger einkaufen, was sowohl die Betriebe als auch
Konsument:innen entlastet.“ Neben den Vorteilen für Unternehmen
schützt Freihandel auch die Wirtschaft insgesamt vor steigenden
Preisen und globalen Risiken.
Zwtl.: Freihandelsabkommen als Schutz gegen steigende Kosten
In Zeiten steigender Kosten und weltweiter Lieferkettenrisiken
ist Mercosur ein Instrument, um Österreichs Wirtschaft stärker,
flexibler und krisenresistenter zu machen. „Ohne Freihandel drohen
höhere Preise für Unternehmen und Konsument:innen. Länder ohne
Handelsabkommen wie Mexiko erhöhen aktuell die Zölle auf viele
Importwaren deutlich, wodurch Produkte teurer werden können. Abkommen
wie Mercosur helfen, solche Belastungen zu vermeiden und die
Wettbewerbsfähigkeit heimischer Betriebe zu sichern“, so Bernhard.
UNOS – Unternehmerisches Österreich vertreten seit 2014 die
Interessen liberal denkender Unternehmerinnen und Unternehmer und
sind in acht Wirtschaftsparlamenten präsent.