Der letzte Verbrenner-Pkw ist aus dem Fuhrpark gerollt

Wien (OTS) – Nach Jahren der Umrüstung war es nun so weit: Kurz vor
Jahreswechsel
rollte der letzte Verbrenner-Pkw aus der ASFINAG-Flotte. Damit ist
emissionsarme Mobilität jetzt Alltag bei Österreichs Autobahnen- und
Schnellstraßenbetreiber.

Dieser Meilenstein ist ein wichtiger Teil des ASFINAG-
Mobilitätskonzepts, das nachhaltige und CO2-arme Mobilität für 3500
Mitarbeitende des Unternehmens ermöglicht und fördert. Bereits vor
sechs Jahren wurde unter dem Motto „Digital First“ die notwendige
Infrastruktur für Online-Meetings angepasst, sodass an allen
Standorten in ganz Österreich modernes Equipment zur Verfügung steht,
um Dienstreisen auf das nötige Minimum zu reduzieren. Gleichzeitig
hat die ASFINAG Voraussetzungen geschaffen, um für Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel zu
attraktivieren. Der erste und wohl entscheidendste Schritt in diese
Richtung war die bereits 2022 erfolgte Einführung des betrieblichen
„Bahn-Business Kontos“, mit dem mittlerweile fast 1 Mio.
Bahnkilometer jährlich auf Dienstreisen zurückgelegt werden. ASFINAG
Mitarbeitende erhalten außerdem auch das Klimaticket.

Zehn Millionen Kilometer pro Jahr elektrisch

Vor diesem Hintergrund eines nachhaltigen und umfassenden
Mobilitätskonzeptes sehen die beiden Vorstände der ASFINAG, Hartwig
Hufnagl und Herbert Kasser, mit der Umstellung nun einen weiteren
Meilenstein auf dem Weg als verlässlicher Partner für nachhaltige
Mobilität in Österreich erreicht: „Mit etwas mehr als zehn Millionen
gefahrenen Kilometern pro Jahr ist die Pkw-Dienstwagenflotte der
ASFINAG ein ‚Big Player‘ in Österreich. Mit der Umstellung auf
insgesamt 502 Elektro-Pkw im Unternehmen erreichen wir eine
Einsparung von 1.450 Tonnen CO2 pro Jahr. Mit dem Verbrenner-Aus
schließen wir also das Kapitel „Verbrenner-Pkw“ und eröffnen mit
unserer rein elektrischen Pkw-Flotte ein neues, als Teil unserer
Nachhaltigkeitsstrategie.“

Der Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur
Peter Hanke betont die Vorreiterrolle der ASFINAG: „Mit der
vollständigen Umstellung der Pkw-Flotte auf Elektroantrieb beweist
die ASFINAG Mut zur Innovation und übernimmt eine klare
Vorreiterrolle auf dem Weg zur Mobilitätswende. Wir zeigen damit,
dass ökologische Transformation und wirtschaftliche Effizienz Hand in
Hand gehen. Dieser Meilenstein sichert nicht nur einen sauberen
Fuhrpark, sondern ist ein wichtiges Signal für den gesamten
Wirtschaftsstandort Österreich.“

Ausbau der Ladestruktur

Wichtig für die Umstellung der ASFINAG-Dienstwagenflotte auf
Elektroautos ist, wie gut das Laden an den Stationen funktioniert.
Deswegen gehen Ausbau der Elektro-Pkw-Flotte und der Ausbau der
dazugehörigen Ladeinfrastruktur bei der ASFINAG Hand in Hand. Aktuell
stehen an 44 ASFINAG- Raststationen und an einem Rastplatz
Ladestationen mit insgesamt über 300 Ladepunkten für Elektro-Autos
zur Verfügung. Im Schnitt sind bereits jetzt alle 60 Kilometer
entlang der Autobahnen und Schnellstraßen E-Ladestationen vorhanden
und der Ausbau wird stetig vorangetrieben: Schon ab 2027 werden auch
auf den ASFINAG-Rastplätzen die Ladestationen ausgebaut, damit gibt
es in Zukunft alle 25 Kilometer Lademöglichkeiten am österreichischen
Autobahnen- und Schnellstraßennetz. Konkret heißt das, dass die
ASFINAG bis 2030 mehr als 1500 Ladepunkte für Pkw und bis 2035 1300
für Lkw anbieten wird.