Wien (OTS) – „Wenn ein Heuriger mit über 170 Jahren Geschichte wie
der Wambacher
zusperren muss, dann ist das kein Einzelfall – das ist das Ergebnis
einer verfehlten Abgaben- und Belastungspolitik“, kritisiert der
Bezirksparteiobmann und Klubobmann der FPÖ Hietzing, Mag. Georg
Heinreichsberger, anlässlich der endgültig gescheiterten Sanierung
und Insolvenz des Traditionsbetriebs in der Lainzer Straße.
„Im Insolvenzantrag werden hohe Fixkosten, Abgabenlasten,
Lohnnebenkosten und die Trinkgeld-Belastung als wesentliche Gründe
genannt. Genau hier liegt die politische Verantwortung – bei der
Stadtregierung und bei der Bundesregierung“, so Heinreichsberger.
Besonders absurd sei, dass Rot-Pink in Wien die Menschen und
Betriebe zusätzlich belastet: „Ausgerechnet jetzt hebt die Stadt Wien
den Wohnbauförderungsbeitrag an – eine Lohnabgabe, die Arbeit teurer
macht. Diese Erhöhung tritt ab 1. Jänner 2026 in Kraft und trifft die
Gastronomie mit voller Wucht!“
Auch beim Trinkgeld brauche es endlich klare Entlastung statt
Dauerstress durch Regeln, Pauschalen und Abgabendenken: „Trinkgeld
ist ein freiwilliges Dankeschön der Gäste – kein Steuersubstrat und
kein Spielball der Sozialversicherung. Wir brauchen eine Lösung, die
wirklich abgabenfrei ist und Betrieben Bürokratie erspart.“
Heinreichsberger fordert daher:
1.
Senkung der Lohnnebenkosten und Stopp aller zusätzlichen
Lohnabgaben in Wien, insbesondere beim Wohnbauförderungsbeitrag.
2.
Echte Trinkgeld-Freiheit ohne Nachforderungen und ohne versteckte
Abgabenmechanik.
3.
Entlastungspaket für Wirte statt weiterer Belastungen durch rot-
pinke Symbolpolitik und teure Förderprioritäten.
„Während linke Vorfeldvereine und ideologische Prestigeprojekte
Geld bekommen, sterben unsere Traditionsbetriebe. Das ist eine
falsche Schwerpunktsetzung. Wer die Wiener Wirtshaus- und
Heurigenkultur erhalten will, muss endlich die Abgabenlast senken und
Betriebe arbeiten lassen“, hält Hietzings FPÖ-Obmann Heinreichsberger
abschließend fest. (Schluss)