Wien (OTS) – Peter Resetarits präsentiert in der Sendung
„Bürgeranwalt“ am
Samstag, dem 27. Dezember 2025, um 18.00 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON
folgende Beiträge:
Angst vor Kürzungen
Menschen, die nach Schicksalsschlägen auf 24-Stunden-
Intensivpflege oder Persönliche Assistenz angewiesen sind, fürchten
sich besonders vor Kürzungen im Sozialbereich. Noch immer hängt es
stark davon ab, in welchem Bundesland man lebt, ob Hilfe zu Hause
finanziert wird oder man nur die Heimpflege bezahlt bekommt. Die
angekündigte bundesweite Harmonisierung der Richtlinien lässt auf
sich warten. „Bürgeranwalt“ blickt auf vier berührende Fälle – bei
drei von ihnen führte das Öffentlich-Machen durch die
Volksanwaltschaft und die Sendung „Bürgeranwalt“ zu einer – zumindest
temporären – Lösung.
Gratis, aber aus
Herpes Zoster, auch Gürtelrose genannt, ist eine
Nervenerkrankung, die sehr oft mit schmerzhaften Komplikationen
einhergeht. Eine Impfung ist möglich, aber der Impfstoff Shingrix mit
500 Euro besonders teuer. Volksanwalt Bernhard Achitz hat sich
deswegen für eine kostengünstige Lösung für Personen, die sie
benötigen, eingesetzt. Seit 1. November 2025 ist die Impfung gegen
Herpes Zoster für Personen über 60 Jahren und bestimmte Risikogruppen
kostenfrei. Wer sich nun impfen lassen wollte, wurde allerdings
enttäuscht: Der Impfstoff ist in vielen Arztpraxen nicht mehr
verfügbar. Woran das liegt und was die Lösung wäre, wird in
„Bürgeranwalt“ mit Katharina Reich, Generaldirektorin für Öffentliche
Gesundheit im Sozialministerium, diskutiert.
Zwei Jahre ID-Austria
Das Digitale Amt bringt Verbesserungen, aber nicht alle
profitieren davon. Vor allem ältere Personen sind oft überfordert.
„Bürgeranwalt“ zeigt die Schwierigkeiten auf und konfrontiert den im
Bundeskanzleramt für Digitalisierung zuständigen Sektionschef
Wolfgang Ebner damit.
Zum Jahresabschluss sind Volksanwältin Gaby Schwarz und die
Volksanwälte Bernhard Achitz und Christoph Luisser gemeinsam im
Studio, um die wichtigsten Beschwerdefälle zu besprechen.