Beharrlichkeit zeigt Wirkung – NÖAAB-Forderung soll umgesetzt werden

St. Pölten (OTS) – In einem Interview mit der APA kündigte nun die
Justizministerin an
zwei neue Gefängnisse errichten zu wollen und 2026 eine
Personaloffensive zu starten. „Seit Jahren machen wir als NÖAAB
gemeinsam mit der Gewerkschaft auf die zunehmend schlechter werdende
Personalsituation in unseren Justizanstalten aufmerksam und fordern
eine Personaloffensive. Die Ankündigung von Bundesministerin Sporrer
ist absolut zu begrüßen. Dennoch appelliere ich: Zuerst muss die
Personalsituation in den bestehenden Justizanstalten gelöst werden.
Es darf nicht passieren, dass unser Staat weitere Gefängnisse mit zu
wenig Justizwachebeamtinnen und Justizwachebeamten betreibt“, so
Christiane Teschl-Hofmeister, Landesobfrau des Niederösterreichischen
Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbundes (NÖAAB).

Bereits vor zwei Jahren forderte Teschl-Hofmeister eine dringend
benötigte Personalstrategie für die Justizanstalten, um die
Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
nachhaltig zu verbessern. In einem offenen Brief an die damals
zuständige Justizministerin Alma Zadic forderte die NÖAAB-
Landesobfrau im März 2023 die Ministerin zum Handeln auf und bot an
bei einem gemeinsamen Gesprächstermin mit Gewerkschafterinnen und
Gewerkschaftern und der Justizministerin eine Lösung zu erarbeiten.
Im Februar diesen Jahres richtete Teschl-Hofmeister einen erneuten
Appell an Justizministerin Sporrer zu reagieren und die angespannte
Personalsituation zu verbessern. „Mitte Oktober konnte ich mir in der
Justizanstalt Stein erneut einen persönlichen Eindruck über die
prekäre Lage machen“, so NÖAAB-Landesobfrau Christiane Teschl-
Hofmeister und weiter: „Ich begrüße, dass die zuständige Ministerin
nun aktiv wird und hoffe, dass die angekündigte Personaloffensive
2026 eine entsprechende Erleichterung für die Justizwachebeamtinnen
und -beamten mit sich bringt.“