ORF-kofinanzierte Literaturverfilmung erzählt am 25. Dezember in ORF 2 „Ein ganzes Leben“

Wien (OTS) – „Ein ganzes Leben“ eines einfachen Hilfsarbeiters in den
Alpen,
geprägt durch harte, entbehrungsreiche Zeiten, erzählt Regisseur Hans
Steinbichlers vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens
kofinanzierte Verfilmung des gleichnamigem Millionen-Bestsellers am
Donnerstag, dem 25. Dezember, um 20.15 Uhr in einer ORF-2-Premiere
sowie bereits 24 Stunden vorab auf ORF ON. In der Hauptrolle spielen
Stefan Gorski und August Zirner, an ihrer Seite u. a. Julia Franz
Richter, Andreas Lust und Robert Stadlober. Das Drehbuch stammt aus
der Feder von Ulrich Limmer nach dem Roman von Robert Seethaler.

Mehr zum Inhalt

Die österreichischen Alpen um 1900. Niemand weiß genau, wie alt der
Waisenjunge Andreas Egger (Ivan Gustafik) ist, als er ins Tal auf den
Hof vom Kranzstocker (Andreas Lust) kommt. Dem gottesfürchtigen, aber
gewalttätigen Bauern taugt er allenfalls als billige Hilfskraft.
Allein die alte Ahnl (Marianne Sägebrecht) bringt ihm etwas Fürsorge
entgegen. Als sie stirbt, hält den inzwischen erwachsenen Egger (
Stefan Gorski) nichts mehr zurück. Strotzend vor Kraft und
Entschlossenheit schließt er sich einem Arbeitstrupp an, der eine der
ersten Seilbahnen baut, die auch Elektrizität sowie Touristinnen und
Touristen ins Tal bringen soll. Mit seinem Ersparten pachtet Egger
vom Wirt (Robert Stadlober) eine schlichte Holzhütte hoch oben in den
Bergen, wo er sich und seiner großen Liebe Marie (Julia Franz Richter
) ein Zuhause schafft. Doch das gemeinsame Glück ist nur von kurzer
Dauer. Der Zweite Weltkrieg bricht aus, Egger wird einberufen, gerät
in sowjetische Gefangenschaft und kehrt erst viele Jahre später ins
Tal zurück. Dort ist Marie noch ein letztes Mal ganz nah bei ihm und
der alte Egger (August Zirner) blickt mit Staunen auf die Jahre, die
hinter ihm liegen …