PEKABE begrüßt strukturelle Reformschritte bei den Pensionskassen

Wien (OTS) – Die Bundesregierung hat im Ministerrat vom 17. Dezember
2025
wesentliche Reformschritte zur Attraktivierung der betrieblichen
Altersvorsorge präsentiert, die sowohl für die Anwartschafts- als
auch die Leistungsberechtigten der österreichischen Pensionskassen zu
einer Verbesserung führen. Von wesentlicher Bedeutung sind folgende
Punkte:

Härtefallregelung für definierte außergewöhnlichen Lebenslagen,
wie zum Beispiel schwerere Krankheit oder Elementarschäden.

Die Prüfung allfälliger Herausnahmemöglichkeiten bei
Pensionsantritt.

„Lebenszyklusmodelle in der Veranlagung“: Es soll die Möglichkeit
geben, mit höherem Aktienanteil in jungen Jahren und sukzessiver
Reduktion des Risikos mit zunehmendem Alter zu veranlagen.

Wahlmöglichkeiten zwischen Veranlagungsstilen werden zudem auch
für Leistungsberechtigte, also Pensionisten, eröffnet (
Lebensphasenmodell).

Verbesserungen bei der Transparenz, Prüfung der Verwaltungskosten
und internationale Performance-Benchmarks. Hier sollen internationale
Vergleichskennzahlen dazu beitragen, die Performance der
Pensionskassen zu verbessern.

Verbesserung der Datenlage: die bisherige Datenlage zu Höhe,
Verteilung und Verbreitung der zweiten Säule soll „deutlich
verbessert werden“. Damit kann die Entwicklung der BAV „laufend
treffsicher evaluiert werden.

PEKABE hat wiederholt auf zahlreiche Schwachstellen im
Pensionskassengesetz hingewiesen und von den politischen
Verantwortlichen auch entsprechende Reformen eingefordert. Die
aktuellen Vorschläge sind jedenfalls positiv zu bewerten, die
konkreten Schritte müssen abgewartet werden.

Wie bisher, wird PEKABE mit der Politik, allen Stakeholdern und
den Sozialpartnern die Umsetzung begleiten und die Interessen der
Berechtigten mit Nachdruck vertreten.

Über PEKABE
Der Schutzverband der PE nsions KA ssen BE rechtigten, PEKABE,
vertritt unabhängig und überparteilich die Interessen von rund 1,1
Millionen Berechtigter der österreichischen Pensionskassen.