Wien (OTS) – Die diesjährige Dankesfeier der Polizei und des
Österreichischen
Bundesheeres fand am 15. Dezember 2025 im Schloss Esterhazy in
Eisenstadt statt. Zahlreiche hochrangige Gäste folgten der Einladung,
darunter Innenminister Gerhard Karner, Verteidigungsministerin
Klaudia Tanner, der Landespolizeidirektor vom Burgenland, Martin
Huber, der Bürgermeister von Eisenstadt, Thomas Steiner, der
Landtagsabgeordnete Roman Kainrath in Vertretung des
Landeshauptmannes sowie Brigadier Gernot Gasser, Militärkommandant
Burgenland.
Im Rahmen der Feierlichkeiten stand der Dank an die Einsatzkräfte
von Polizei und Bundesheer im Mittelpunkt, die insbesondere im
Bereich der Grenzsicherung und im sicherheitspolizeilichen
Assistenzeinsatz eng und erfolgreich zusammenarbeiten.
Hervorragende Arbeit an der Grenze
Innenminister Gerhard Karner betonte in seiner Ansprache die
Bedeutung der engen Kooperation zwischen Polizei und Bundesheer:
„Die Zusammenarbeit von Polizei und Österreichischem Bundesheer
funktioniert bestens. Die Assistenzsoldaten des Bundesheeres haben in
den vergangenen Jahren gemeinsam mit der Polizei der Schleppermafia
das Fürchten gelehrt. Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen
Soldatinnen und Soldaten – sie leisten eine hervorragende Arbeit.“
Der Innenminister verwies dabei auch auf das neue Grenzschutzkonzept,
mit dessen Ausarbeitung er kürzlich den Generaldirektor für die
öffentliche Sicherheit, Franz Ruf, beauftragt hatte.
Dieses beruhe auf drei zentralen Schwerpunkten: massiv
verstärkten Maßnahmen an der EU-Außengrenze – insbesondere nach dem
österreichischen Veto zur Schengenerweiterung –, der Grenzüberwachung
in Staaten des Westbalkans sowie an der ungarisch-österreichischen
Grenze im Rahmen der Operation „Fox“ und verstärkten
Schwerpunktkontrollen an der österreichischen Grenze sowie im
Grenzraum und Hinterland.
Diese Maßnahmen, schloss Karner, würden in enger und bewährter
Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Bundesheer umgesetzt und
stellten einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit in Österreich dar.
„Durch das neue Konzept zum Grenzschutz machen wir den Kontrollgürtel
breiter, effizienter und flexibler.“
Verteidigungsministerin Klaudia Tanner ergänzte: „Die Grenzen des
Landes schützen zu können, gehört zu den Kernaufgaben des Staates.
Frieden, Sicherheit und Freiheit gibt es nicht geschenkt. All das
muss geschützt werden. Polizei und Bundesheer tun das gemeinsam in
verschiedenster Art und Weise. Hier arbeiten wir Hand in Hand, um
Österreichs Grenze gegen Migrationsdruck zu schützen. Das Bundesheer
war und bleibt im Assistenzeinsatz und zwar in dem Ausmaß, wie es
gebraucht wird.“
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