JUNOS: Es ist an der Zeit, den österreichischen Freihandelspopulismus zu beenden!

Wien (OTS) – Die EU-Kommission hält an ihren Plänen fest, das
Handelsabkommen mit
den südamerikanischen Mercosur-Staaten noch in diesem Jahr
abzuschließen, trotz anhaltender Proteste aus Frankreich. Für die
JUNOS ist klar, der Freihandelspopulismus muss beendet werden und
Österreich muss sich klar für den Abschluss dieses Abkommens
einsetzen.

„Ob grün oder blau, beim Thema Freihandel schenken sie sich
wenig. Auch alle Kräfte innerhalb der Bundesregierung sollten sich
endlich klar zu diesem fairen Abkommen bekennen. Wer Österreichs
Wohlstand und sichere Arbeitsplätze erhalten will, muss auf mehr
Freihandel setzen. Speziell die ÖVP, Wirtschaftskammer und
Wirtschaftsbund müssen endlich Farbe bekennen. Wer für die Wirtschaft
spricht, darf die innerparteiliche Diskussion nicht scheuen und sich
beim Mercosur-Abkommen nicht wegducken“, so Wotschke.

Gerade in Zeiten schwacher Wirtschaftsentwicklung und angesichts
des Handelskonflikts mit den USA sei es für ein Exportland wie
Österreich entscheidend, auf neue Absatzmärkte, Investitionen und
Wachstum zu setzen. „Freihandel mit demokratischen Partnern ist immer
besser als Abhängigkeit von Autokratien. Abkommen wie Mercosur sind
eine große Chance für unser Land. Sie schaffen neue Märkte, sichern
Arbeitsplätze und stärken den Wohlstand. Gleichzeitig bleiben das
Vorsorgeprinzip und die hohen europäischen Standards unangetastet“,
betont Wotschke.

Die JUNOS unterstreichen zudem die hohen Sozial- und
Klimaschutzstandards im Abkommen. „Unser Land muss sich nicht vor ein
paar Gramm argentinischem Rindfleisch fürchten. Dieses Abkommen ist
eine enorme Chance für Österreich“, so Wotschke weiter. „Fairer
Freihandel bedeutet mehr Chancen für Unternehmen, Konsumentinnen und
Konsumenten sowie Beschäftigte. Wer Freihandel bekämpft, bekämpft am
Ende Arbeitsplätze und Wohlstand in Österreich“, so Wotschke
abschließend.