Weninger/Schulz (SPÖ): Wiener Tourismusstrategie zeigt Wirkung: Platz 1 weltweit, starke Jobs, hohe Lebensqualität

Wien (OTS) – Wien bestätigt erneut seine internationale
Spitzenposition. Mit Platz
1 im weltweiten ICCA-Kongress-Ranking 2024 ist klar: Die Wiener
Tourismusstrategie wirkt. Sie schafft Beschäftigung, stärkt den
Wirtschaftsstandort und erhöht die Lebensqualität für die Wiener*
innen. Das wurde heute im Wiener Landtag von den SPÖ-
Landtagsabgeordneten Katharina Weninger und Benjamin Schulz deutlich
unterstrichen.

Wien steht für Qualität, Offenheit und Verantwortung

„Wien ist dort erfolgreich, wo Zukunft verhandelt wird.
Internationale Kongresse bringen Wissen, Innovation und Menschen aus
aller Welt in unsere Stadt“, betonte SPÖ-Landtagsabgeordnete und
Tourismussprecherin Katharina Weninger. 154 internationale Kongresse
im Jahr 2024 sorgten für eine Wertschöpfung von 1,32 Milliarden Euro
und sicherten 23.500 Ganzjahresarbeitsplätze – die weit über die
Tourismusbranche hinausgehen. Mit 18,9 Millionen Nächtigungen
verzeichnete Wien 2024 das beste Tourismusjahr seiner Geschichte.
Gleichzeitig bleibt die Akzeptanz hoch: Neun von zehn Wiener*innen
stehen dem Tourismus positiv gegenüber. „Dieser Erfolg ist kein
Zufall, sondern das Ergebnis einer klaren Strategie: Optimum Tourism
statt Massentourismus“, so Weninger. Ziel seien Balance statt
Überforderung und Qualität statt Quantität.

Besonderes Gewicht habe die Meeting- und Kongressindustrie, die
für einen respektvollen, wissensbasierten Austausch stehe.
Großkongresse zu Medizin, Klimaforschung oder Pandemieprävention
machten Wien zu einem Ort, an dem globale Herausforderungen gemeinsam
bearbeitet werden. Über das Legacy-Programm profitiere auch die
Bevölkerung direkt, etwa durch kostenlose Gesundheitschecks im Rahmen
internationaler Fachtagungen.

Weninger hob zudem die soziale Verantwortung hervor: Rund 72
Prozent der Beschäftigten im Wiener Tourismus haben
Migrationsgeschichte. „Gute Arbeit, faire Löhne und Schutz vor
Diskriminierung sind kein Nebenthema, sondern Voraussetzung für
nachhaltigen Erfolg“, stellte die SPÖ-Tourismussprecherin klar.

Tourismus sichert Jobs und sozialen Zusammenhalt

SPÖ-Landtagsabgeordneter und Lehrlingssprecher Benjamin Schulz
unterstrich in seiner Rede die arbeitsmarktpolitische Bedeutung der
Wiener Tourismusstrategie. „Tourismus ist kein Luxus, sondern ein
zentraler Motor für Beschäftigung und soziale Sicherheit“, so der SPÖ
-Landtagsabgeordnete. „Insgesamt hängen in Wien 114.800
Vollzeitäquivalente, das entspricht jedem neunten Job, an Tourismus
und Freizeitwirtschaft.“

Die Stadt Wien investiere gezielt in Qualifizierung und
Ausbildung. Mit einem Maßnahmenpaket von 18,6 Millionen Euro wurden
Betriebe entlastet und Lehrstellen gesichert, unter anderem durch die
Übernahme des gesamten Lehrlingseinkommens im ersten Lehrjahr. „So
sichern wir Fachkäfte und geben jungen Menschen Perspektiven“,
erklärte der SPÖ-Lehrlingssprecher.

Deutliche Kritik richtete er an die FPÖ: „Wer Erfolge
schlechtredet, aber keinen Plan für Jobs hat, handelt
verantwortungslos. Tourismus schafft Chancen für Frauen, junge
Menschen und Personen mit Migrationsgeschichte – genau jene Gruppen,
die von rechter Politik oft ausgegrenzt werden.“

Wien bleibt Vorbild für nachhaltigen Städtetourismus

Mit Instrumenten wie dem Vienna Meeting Fund, dem Sustainable
Tourism Observatory nach UN-Richtlinien und einer klaren Ausrichtung
auf Nachhaltigkeit setzt Wien international Maßstäbe. Auch
Großereignisse wie der Eurovision Song Contest 2026 werden
verantwortungsvoll umgesetzt: kostenbewusst, barrierefrei und mit
Mehrwert für die Stadt.

„Wien zeigt, dass wirtschaftlicher Erfolg, soziale Gerechtigkeit
und hohe Lebensqualität kein Widerspruch sind“, betonten Weninger und
Schulz unisono. Die Wiener Tourismusstrategie mache die Stadt nicht
nur erfolgreicher, sondern jeden Tag ein Stück lebenswerter für die
Menschen, die hier leben, und für jene, die Wien erleben wollen.