IG Windkraft begrüßt Einigung zum ElWG

Wien (OTS) – Nach langen, intensiven Verhandlungen ist ein wichtiger
Meilenstein
auf dem Weg hin zu einem sauberen und sicheren Energiesystem unter
Berücksichtigung der regionalen Stromversorgung gelungen. Durch
politischen Schulterschluss auf den letzten Metern steht ein
wichtiges Gesetz für heimischen Strom.

11. 12. 25: „Die letzten Tage des Jahres 2025 werden nach
monatelangen, intensiven Verhandlungen als Tage des pragmatischen und
sinnvollen Kompromisses für ein zukunftsträchtiges, heimisches
Energiesystem in Erinnerung bleiben. Wir gratulieren Bundesminister
Hattmannsdorfer, Staatssekretärin Zehetner, den EnergiesprecherInnen
der Regierung und allen Verhandlerinnen und Verhandlern der Koalition
ausdrücklich zum ersten großen Energiegesetz“, so IG Windkraft-
Präsident Josef Plank. Das Risiko eines unkalkulierbaren und
unsicheren Österreich-Aufschlags für heimischen Strom konnte in
guter, demokratischer Kultur des Aufeinander-Zugehens – nicht zuletzt
in den abschließenden, konstruktiven Verhandlungsrunden mit den
Grünen – entschärft werden. „Das ist sehr erfreulich“, setzt auch IG
Windkraft-Geschäftsführer Florian Maringer nach. „Jetzt wäre es
wichtig noch stärker in diesen Modus konstruktiver und sachlicher
Arbeit für die bereitstehenden Investitionen in günstige, heimische
und sichere Energie zu kommen.“

Höhere Planungssicherheit für sauberen, regionalen Strom

Statt laufender Netznutzungsentgelte, die von der E-Control
jährlich angepasst werden, wird es nun einen
Versorgungsinfrastrukturbeitrag geben, der mit 0,5 Euro pro MWh
gedeckelt und im Gesetz als Abgabe verankert ist. Das ist ein
entscheidender Unterschied in der Planbarkeit von Projekten.
„Dass auch die willkürliche Spitzenkappung für Winterstrom gesenkt
wurde, ist ein positives Zeichen der Abwägung und Vernunft“, so
Maringer. „Jetzt geht es weiter um konstruktive und sachliche Arbeit,
um die Zukunft zu gestalten“, so IG Windkraft-Präsident Josef Plank.

Über die IG Windkraft

Die IG Windkraft ist die Interessenvertretung der
österreichischen Windbranche. Heimische Windräder versorgen schon
heute rund 2,6 Millionen Haushalte im Land mit sauberem, unabhängigem
und günstigem Strom. Nach einer aktuellen, repräsentativen Umfrage
befürworten 83 % der Österreicher: innen den Ausbau der Windenergie.
Die IG Windkraft repräsentiert rund 180 in den Regionen verankerte,
meist mittelständische Unternehmen entlang der gesamten
Wertschöpfungskette der Energieform – von der Herstellung über die
Planung und Errichtung bis hin zu Betrieb und Wartung. Die
österreichische Windbranche beschäftigt etwa 8.000 Menschen und hat
in den letzten zehn Jahren im Durchschnitt 1,2 Milliarden Euro pro
Jahr erwirtschaftet. Durch Milliarden-Investitionen stärkt sie den
heimischen Wirtschaftsstandort.