Claude Monet im Jubiläumsjahr 2026 prominent in den Fürstlichen Sammlungen Liechtenstein in Wien zu sehen

Wien (OTS) – Die Bilderserie „ The House of Parliament in London“ des
französischen Impressionisten Claude Monet gehört zu den berühmtesten
Werkgruppen der Klassischen Moderne. Drei Gemälde dieser Serie sind
2026 in Wien im Rahmen der Sonderausstellung „NOBLE BEGIERDEN. Eine
Geschichte des europäischen Kunstmarkts (30. Jänner bis 6. April 2026
) zu Gast: Die Fürstlichen Sammlungen Liechtenstein zeigen vier
epochale Werke des Malerstars, dessen Todestag sich 2026 zum
hundertsten Mal jährt.

Leihgeber dieser prächtigen Werkreihe sind das Musée Marmottan
Monet in Paris, das Kunsthaus Zürich und das Kunstmuseum Krefeld.
Monet malte die London-Serie zwischen 1899 und 1901 während dreier
Aufenthalte an der Themse.

Neben der Londoner Bilderserie wird auch eines der berühmten
Werke aus der Reihe der sogenannten „Getreidestapel“ gezeigt (
Minneapolis Institute of Arts). Diese Schnitthaufen beobachtete Monet
in der Nähe seines Hauses in Giverny und studierte das Motiv zu
verschiedenen Jahres- und Tageszeiten, um die Veränderlichkeit des
Lichtes festzuhalten.

Claude Monets Serienproduktion markierte einen Wendepunkt in der
modernen Kunst: Indem er fast identische Motive verwendete, um
wechselndes Licht und Stimmungen zu studieren und zu wiederholen,
vereinte er das Streben der Moderne nach Originalität mit den
Bedürfnissen des Kunstmarkts nach Wiedererkennbarkeit und Effizienz.
Dies trug entschieden dazu bei, das Selbstverständnis des modernen
Künstlers neu zu definieren und nachhaltig den Kunstmarkt zu
verändern.

Die diesem Markt und seinen Prozessen und Entwicklungen zugrunde
liegenden Dynamiken über die Jahrhunderte sind Thema der
bahnbrechenden Schau „Noble Begierden“ der Fürstlichen Sammlungen
Liechtenstein, die den europäischen Kunsthandel von der griechisch-
römischen Antike über die italienischen Stadtstaaten der Renaissance
und das „Goldene Zeitalter“ der Niederlande bis hin zu
sensationsheischenden Präsentationen und transatlantischen Verkäufen
im 19. Jahrhundert beleuchtet. Prominente Leihgaben internationaler
Sammlungen machen gemeinsam mit Hauptwerken aus den Fürstlichen
Sammlungen wie Arbeiten von Giambologna, Brueghel, Van Dyck und
Canaletto zu einem historischen wie visuellen Erlebnis.

Weiterführende Infos zur Ausstellung:

https://www.liechtensteincollections.at/praesentation/ausstellun-
g/noble-begierden.-eine-geschichte-des-europaeischen-kunstmarkts