Wien (OTS) – Klare Prioritäten für eine vielfältige Kulturstadt
„Die Stadt Wien hält Kurs: Vielfalt sichern, Zugang schützen und jene
stärken, die das kulturelle Leben unserer Stadt tagtäglich tragen“,
sagt Ewa Samel, SPÖ-Gemeinderätin und Vorsitzende des Ausschusses für
Kultur und Wissenschaft. Das Kulturbudget 2026 setzt gezielt auf
Stabilität. Die Freie Szene, Kulturinitiativen in den Grätzeln und
leistbare Kulturangebote für alle Wiener*innen bleiben erhalten.
Damit wird die Diversität in der Kulturlandschaft erhalten.
Gezielte Konsolidierung statt flächendeckender Kürzungen
Die Förderlandschaft bleibt, trotz budgetärer Anpassungen, weitgehend
stabil. „Einschnitte erfolgen in erster Linie dort, wo große
Institutionen ausreichend Kraft haben, sie zu tragen, ohne ihr
Angebot grundlegend zu verändern. Damit sichern wir die Vielfalt der
Szene und setzen uns für Fair-Pay ein“, betont Samel. Zu den 1-Jahres
-Verträgen äußert sich Samel: „Längerfristige Verträge ohne
gesicherte Mittel abzuschließen, wäre unseriös: Natürlich stellen
einjährige Förderzusagen eine Schwierigkeit für Kulturschaffende und
-arbeitende dar, die aktuelle Budgetsituation lässt aber leider keine
mehrjährigen Garantien zu.“
Kinder- und Jugendkultur als Zukunftsschwerpunkt
Ein besonderer Fokus bleibt auf der kulturellen Bildung junger
Menschen. Bestehende Programme für Kinder und Jugendliche werden
weitergeführt, und das neue Zentrum für Kinderkultur in Floridsdorf
wird umgesetzt. „Kinder- und Jugendkultur ist eine Investition in
Zusammenhalt, Kreativität, demokratische Kompetenzen und unsere
Zukunft. Sie ist eine Herzensangelegenheit und Grundstein unserer
Kulturpolitik“, erklärt Samel.
Auch Peko Baxant, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses,
unterstreicht die Richtung: „Die Freie Szene bleibt geschützt,
niederschwellige Angebote bleiben erhalten, und die kulturelle
Vielfalt Wiens bleibt sichtbar und erlebbar. Genau diese Mischung
macht Wien zur lebenswertesten Kulturstadt Europas.“ Parallel
arbeitet die Stadt am zweckgebundenen Kultureuro – einer Maßnahme,
die langfristig zusätzliche Mittel zur Absicherung der
Kulturlandschaft bringen soll.
„Wir in Wien konsolidieren bewusst, nicht blind. Wir schützen
das, was Kultur in unserer Stadt stark macht: Vielfalt, Teilhabe und
Zukunftsfähigkeit“, so Baxant abschließend.
(schluss)ip