Eisenstadt (OTS) – „Die burgenländischen Unternehmen verbringen jede
Woche mehr als
einen Tag nur mit Bürokratie – das ist verlorene Zeit, die bei den
Kundinnen und Kunden und in der betrieblichen Weiterentwicklung
fehlt“, so Wirth. „Dass jetzt erstmals Bewegung in die Sache kommt,
ist positiv. Aber klar ist: Dieses Paket darf nicht das letzte sein.
Wir müssen unbedingt dranbleiben.“
Zwtl.: „Burgenlands Betriebe brauchen rasche, spürbare Entlastungen“
Wirth verweist darauf, dass vor allem die vielen kleinen und
mittelständischen Betriebe im Burgenland einen besonders hohen
Aufwand durch Melde-, Dokumentations- und Nachweispflichten haben.
„Die Wirtschaft ist in einer herausfordernden Lage – wir brauchen
alles, was die unternehmerische Arbeit erleichtert, und Wachstum
ermöglicht. Jeder abgebaute bürokratische Schritt hilft unseren
Betrieben, wirtschaftlich stark zu bleiben, um so u. a. Arbeitsplätze
zu erhalten.“
Er fordert daher, dass die angekündigten gesetzlichen Änderungen
rasch beschlossen und ohne Verzögerung umgesetzt werden: „Die
Entlastungen müssen schnell im Alltag der Unternehmen ankommen –
nicht auf dem Papier, sondern in der Praxis.“
Zwtl.: Wichtige Verbesserungen im aktuellen Paket
Positiv hervorzuheben sind:
–
Erleichterungen bei Genehmigungen für Betriebsanlagen
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PV-Anlagen und E-Ladestationen künftig genehmigungsfrei
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Weniger kleine Betriebe unter Buchführungspflicht
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Familienbetriebe profitieren von längeren Übergangsfristen bei
Betriebsübergaben
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Einführung eines One-Stop-Shops für Förderungen und Bauverfahren
–
Digitalisierung von Abläufen , die die bisherige Zettelwirtschaft
ablösen soll
„Der eingeschlagene Weg stimmt – aber er muss konsequent
weitergegangen werden. Die burgenländische Wirtschaft braucht ein
entschlossenes Bekenntnis zum Bürokratie-Abbau. Nur so bleiben unsere
Betriebe wettbewerbsfähig und können Arbeitsplätze sichern“, betont
Wirth abschließend.