Wien (OTS) – Mit scharfen Worten reagiert der Wiener
FPÖ-Tierschutzsprecher LAbg.
Udo Guggenbichler auf die von der rot-pinken Stadtregierung
angekündigte drastische Erhöhung der Hundeabgabe. Schon 2012 hat Wien
die Hundesteuer um rund 65 Prozent angehoben und den Tarif für den
ersten Hund von 43,60 auf 72 Euro erhöht. Nun soll dieser Betrag
erneut massiv auf 120 Euro steigen, während für jeden weiteren Hund
künftig 160 Euro fällig werden. „Wenn Finanzstadträtin Novak nun
behauptet, die Hundeabgabe wurde seit 1989 nicht erhöht, lügt sie die
Wiener entweder schamlos an oder hat ihre eigenen Zahlen nicht unter
Kontrolle. Beides ist gleichermaßen dramatisch und zeugt von schierer
Inkompetenz!““
Guggenbichler betont, dass Hunde für viele Wienerinnen und Wiener
weit mehr sind als ein Haustier. Sie sind treue Begleiter, emotionale
Stütze und für viele ältere Menschen oft der einzige soziale Kontakt
im Alltag. Eine derartige Kostenexplosion trifft besonders jene, die
ohnehin jeden Cent dreimal umdrehen müssen. Dass ausgerechnet eine
Stadt, die sich gern sozial nennt, hier so schamlos zulangt, ist für
den FPÖ-Tierschutzsprecher „schäbig und herzlos“. Er fordert die
sofortige Rücknahme der geplanten Erhöhung und ein Ende der
unsozialen Belastungspolitik zulasten der Wiener Tierhalter. Hunde
seien keine Luxusgüter, sondern ein wichtiger Teil vieler Familien.
Wer hier weiter finanziell zuschlägt, zerstört bewusst
Lebensqualität.