Wien (OTS) – Die Freiheitliche Wirtschaft kritisiert die geplante
Verschärfung der
NOVA-Regeln beim Export von Gebrauchtwagen als schweren Schaden für
den österreichischen Kfz-Handel. Dass diese Maßnahme im Rahmen eines
„Betrugsbekämpfungsgesetzes“ durchgesetzt werden soll, kommt einer
pauschalen Unterstellung gegen eine gesamte Branche gleich, die
tagtäglich Verantwortung übernimmt und Österreichs Mobilität
sicherstellt. Eine Regierung, die sich selbst als
wirtschaftsfreundlich bezeichnet, aber Politik gegen Händler, KMU und
Familienbetriebe macht, hat ihre Glaubwürdigkeit längst verloren.
Durch NOVA-Sätze von bis zu 70 % ist der Verkauf in Österreich
bereits heute erschwert. Was es nahezu unmöglich macht, hochpreisige
Autos in Österreich zu verkaufen. Wird nun auch noch die
Rückvergütung gestrichen, wird der Gebrauchtwagenexport praktisch
unmöglich. Fahrzeuge bleiben im Inland hängen, was unmittelbar
Restwerte zerstört, den Markt verzerrt und zu erheblicher
Unsicherheit führt. Banken, Konsumenten und Betriebe werden mit
schlechteren Kreditkonditionen, höheren Leasingraten und sinkender
Planbarkeit konfrontiert. Für Händlerbetriebe, die ohnehin unter
hoher regulatorischer Belastung stehen, bedeutet diese Politik
zusätzliche Risiken und eine massive Schwächung im europäischen
Wettbewerb.
Anstatt zielgerichtet gegen tatsächliche Betrugsfälle vorzugehen,
setzt die Regierung erneut auf flächendeckende Kollektivbestrafung
und gefährdet damit eine gesamte Branche, die vom Export abhängig ist
und tausende Arbeitsplätze sichert.
KommR Hermann Fichtinger abschließend: „Die NOVA-Verschärfung
zerstört Restwerte, verteuert Finanzierungen und trifft Händler, KMU
und Familien gleichermaßen. Wir als Freiheitliche Wirtschaft
verlangen ein sofortiges Stoppen dieser Maßnahme und eine Rückkehr zu
echter Entlastungs- und Standortpolitik, die den Unternehmern dient –
nicht der Bürokratie!“