Wien (OTS) – Christoph Feurstein präsentiert „Thema“ am Montag, dem
1. Dezember
2025, um 21.10 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON mit folgenden Beiträgen:
Grazer Influencerin vermisst – die Hintergründe im Fall Stefanie
P.
„Sie hat eine wunderschöne Stimme und am Set immer mitgesungen“,
sagt der deutsche Sänger Gerrit Winter. Er hat Stefanie P. regelmäßig
als Make-up-Artistin für seine Auftritte gebucht. Seit Sonntag wird
die 31-jährige Grazer Influencerin vermisst. Umfangreiche
Suchaktionen der Polizei sind bisher ergebnislos verlaufen. Im
Zentrum der Ermittlungen steht der Ex-Freund von Stefanie P., ein 31-
jähriger gebürtiger Slowene. Die beiden sollen eine konfliktreiche On
-Off-Beziehung geführt und sich erst vor Kurzem getrennt haben.
Familie und Freunde der Vermissten hoffen weiterhin auf ein
Lebenszeichen. An ihrer Wohnungstür in Graz hängt ein
handgeschriebener Zettel. „Stefi, bitte melde dich! Mama.“
SOS-Kinderdorf – 179 Opfer anerkannt – die Chronik des Versagens
Barbara Steiner verbringt ihre Kindheit im SOS-Kinderdorf
Moosburg. Ihre Kinderdorfmutter schlägt sie beinahe täglich, reibt
ihr Salz in den Mund und zwingt sie unter die eiskalte Dusche. „Ich
will endlich Gerechtigkeit“, sagt sie. Für das erlittene Leid fordert
sie im sogenannten Opferschutzverfahren eine Entschädigung. Bis jetzt
wurden 179 ehemalige Kinderdorfkinder anerkannt und mit bis zu 25.000
Euro entschädigt. „25.000 Euro sind lächerlich für zerstörtes Leben“,
sagt Peter Haas. Auch er erlebt im SOS-Kinderdorf massive körperliche
und sexualisierte Gewalt. Er wird alkoholkrank und kämpft sich mühsam
ins Leben zurück. Schon 1996 hat er in einem „Thema“-Interview offen
gesprochen. Wie geht es ihm heute? Wie konnte es dazu kommen, dass
Gewalt in Kinderdörfern über Jahrzehnte verschwiegen wurde? Diesen
Fragen sind Laura Mlakar und Leon Hoffmann-Ostenhof nachgegangen.
30 Jahre „Thema“: Wir blicken zurück – Der Senner als Millionär
„Ich will einen lebendigen Käse machen, der sich weiterentwickelt
und reifen kann, wie wir.“ So beschreibt Anton Sutterlüty seine
Leidenschaft für das Käsemachen. Als er 2001 bei der Millionenshow
als erster Kandidat zehn Millionen Schilling gewinnt, investiert er
sein Geld nicht in Luxus, sondern ins Käsemachen. „Ich will nichts
besitzen. Besitz macht mich unfrei“, sagt er. Der ehemalige
Kunstvermittler pachtet eine Alm in seiner Heimat Vorarlberg und
macht dort seither Käse nach der Tradition seiner Vorfahren. Susanne
Kainberger hat den einstigen Schilling-Millionär auf der Alm im
Bregenzerwald besucht und nicht nur viel über seine Methode des
Sennens erfahren, sondern auch über seine Lebenseinstellung.