„Dieses Theater hätte man sich sparen können“

Wien (OTS) – Der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband (SWV) begrüßt
die
Entscheidung, die Gehaltserhöhung für die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter der Wirtschaftskammer auf 2,1 Prozent zu begrenzen.

„Jetzt ist keine Zeit mehr für überbordende Evaluierungen. Die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben den Ernst der Lage erkannt –
jetzt müssen rasche weitere Schritte seitens der politischen
Kammerführung folgen. Die 2,1 Prozent sind der erste richtige und
wichtige Schritt. Aber eines muss man auch sagen: So hätte es gleich
sein können, dann hätte sich die Kammer dieses ganze Theater erspart.
Jetzt braucht es endlich echte Reformen, damit solche Debatten gar
nicht erst entstehen“, betont SWV-Präsident Bernd Hinteregger.

Strukturen brauchen eine Sanierung – nicht bloße Kosmetik
Der SWV fordert seit Jahren eine grundlegende Neuaufstellung der
Wirtschafskammer. Hinteregger macht klar, dass dieser Beschluss nur
der Auftakt sein kann: „Es darf nicht bei kosmetischen Korrekturen
bleiben. Ich komme aus dem Bereich der Hotel-Sanierungen – und ich
kann sagen: Wenn etwas wieder auf Kurs kommen soll, muss man die
gesamte Struktur durchrütteln. Das gilt auch für die
Wirtschaftskammer.“

Wirtschaftsparlament: Hinteregger präsentiert 10-Punkte-Plan
Um echte Veränderungen einzuleiten, wird Bernd Hinteregger morgen bei
seiner Antrittsrede im Wirtschaftsparlament einen 10-Punkte-Plan
vorstellen. Die Eckpunkte reichen von einer klaren Neuordnung der
Strukturen über ein modernes, faires Wahlrecht bis hin zu
transparenter Finanzierung und einer konsequenten
Serviceorientierung.