Wien (OTS) – Der Verband der österreichischen Landes-Hypothekenbanken
bestellt mit
1. Juli 2026 Bernhard Egger zum neuen Generalsekretär. Ein
entsprechender Beschluss wurde in der Vollversammlung des Hypo-
Verbandes am 21. November 2025 in Wien gefasst. Egger übernimmt die
Funktion von Martin Gölles, der nach mehr als drei Jahrzehnten
erfolgreicher Tätigkeit in der Finanzbranche in den Ruhestand tritt.
„Mit Bernhard Egger gewinnt der Hypoverband einen versierten
Generalsekretär, der die Interessen der heimischen Banken aus erster
Hand kennt und zukünftig die Interessen des Hypoverbands mit
Nachdruck und Geschick vertreten wird. Egger hat sich in seiner Zeit
in der Bundessparte der Wirtschaftskammer Österreich umfassendes
Fachwissen erarbeitet und genießt durch seine Expertise und seinen
Einsatz ein hohes Ansehen in der Branche. Wir freuen uns, dass wir
Bernhard Egger für diese herausfordernde Tätigkeit gewinnen konnten“,
erklärt Dr. Udo Birkner, Präsident des Hypo-Verbandes.
Zugleich dankt Birkner im Namen des Verbands auch dem nun aus dem
Amt scheidenden Generalsekretär: „Martin Gölles hat hervorragende
Arbeit im Hypo-Verband geleistet. Ich danke ihm herzlich für seine
engagierte Tätigkeit für und im Verband und wünsche ihm für seinen
neuen Lebensabschnitt alles erdenklich Gute!“
Bernhard Egger bringt langjährige Erfahrung in der
Interessenvertretung auf EU- und nationaler Ebene mit. Seit 2013 ist
er stellvertretender Geschäftsführer der Bundessparte Bank und
Versicherung in der Wirtschaftskammer Österreich, wo er sich
insbesondere mit Bankaufsicht, Geldwäsche, Konsumentenschutz und
Kapitalmarktunion beschäftigt. Im Jahr 2019/2020 war Egger als
nationaler Experte bei der Europäischen Kommission in Brüssel tätig
und arbeitete dort in der Banking Resolution Task Force sowie mit der
EU-Abwicklungsbehörde SRB zusammen. Von 2009 bis 2012 war er Referent
bei der Finanzmarktaufsichtsbehörde in Wien und zuständig für die
Aufsicht über Großbanken und AML-Company Visits. Egger ist Jurist und
verfügt über einen MBA mit Spezialisierung in Banking von der
Wirtschaftsuniversität Wien und einen LL.M. in International Trade
and Commercial Law von der University of Durham.
Der Hypo-Verband vertritt die Interessen seiner sechs
Mitgliedsinstitute – Austrian Anadi Bank AG, Hypo-Bank Burgenland AG,
HYPO NOE Landesbank für Niederösterreich und Wien AG,
Oberösterreichische Landesbank AG, Hypo Tirol Bank AG sowie Hypo
Vorarlberg Bank AG – und deren Kundinnen und Kunden. Die Banken des
Hypo-Verbandes werden auf Grund ihrer regionalen Verankerung,
Stabilität, Verlässlichkeit und ihres im nationalen Vergleich
hervorragenden Ratings geschätzt. Der Fokus liegt auch in Zeiten
wachsender Standardisierung weiterhin darauf, individuelle
Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden bestmöglich zu erfüllen. Dem
Hypo-Verband gehören auch weitere Sektor-Unternehmen an – die Hypo-
Wohnbaubank AG, die Hypo-Banken-Holding GmbH und die Hypo-Bildung
GmbH. Außerordentliche Mitglieder sind u. a. der Gemeinde- und der
Städtebund und der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands.
Der Hypo-Verband steht mit einem Gesamtbilanzvolumen von rund 55
Milliarden Euro an vierter Stelle der Bankensektoren in Österreich.
Der Sektor beschäftigt österreichweit etwa 3.000 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter.