FPÖ – Ecker zu Gewalt gegen Frauen: „Es gibt bis heute keine echte Gewaltschutzstrategie“

Wien (OTS) – „Die Kampagne ‚16 Tage gegen Gewalt‘ zeigt einmal mehr,
wie ernst die
Lage in Österreich ist. Die Gewalt gegen Frauen nimmt zu und
zunehmend sind auch Kinder betroffen. Der aktuelle GREVIO-Bericht
bestätigt deutliche Lücken im Schutzsystem. Trotz steigender Mittel
bleiben wesentliche Probleme ungelöst“, erklärte heute FPÖ-
Frauensprecherin NAbg. Rosa Ecker.

„Besonders stechen der Anstieg schwerer Sexualdelikte und die
hohe Zahl an Tätern mit ausländischer Herkunft hervor. Diese Fakten
werden politisch gerne ausgeblendet, obwohl sie für wirksame
Prävention zentral wären. Tragische Fälle wie der ‚Fall Anna‘ oder
der Fall der getöteten Lehrerin zeigen auf dramatische Weise, welche
Folgen unzureichende Maßnahmen haben“, betonte Ecker.

„Wir Freiheitliche fordern seit Jahren klare Schritte, wie etwa
die Abschiebung straffälliger ausländischer Täter, Ausschöpfung der
Strafrahmen und keine Diversionen bei Gewaltdelikten, bessere
Kontrolle von Wegweisungen und Gefährdungsabschätzungen, verlässliche
Finanzierung für Frauenberatungsstellen statt Kürzungen sowie
deutlich mehr Transparenz über Täterprofile und Herkunft. Es gibt
nämlich bis heute keine echte Gewaltschutzstrategie – konkrete
Fortschritte zum Schutz von Frauen bleiben damit aus. Die SPÖ-
Frauenministerin und die ÖVP-Familienministerin verwalten lediglich
den Status quo, während aktuelle Förderkürzungen gerade jene
Einrichtungen treffen, die täglich Betroffene unterstützen“,
kritisierte die FPÖ-Frauensprecherin und weiter: „Ein ehrlicherer
Umgang mit den Ursachen von Gewalt und konsequentes Handeln sind
dringend notwendig, um Frauen und Mädchen wirksam schützen zu
können.“