Wien (OTS) – Wenn der getrennt lebende Vater keinen Unterhalt für die
gemeinsamen
Kinder zahlt, kann die alleinerziehende Mutter Unterhaltsvorschuss
für die Kinder beantragen. Der Vater kann das natürlich auch tun,
aber meistens ist es eben andersherum.
Das Amt für Kinder und Jugendhilfe prüft in der Regel, ob die
alleinerziehende Mutter einen Anspruch auf das Geld hat. Bis der
Unterhalt kommt, kann das jedoch Wochen dauern.
Der staatliche Unterhaltsvorschuss ist enorm wichtig, ja
überlebenswichtig für Kinder und deren Müttern. Aber es kommt dem
österreichischen Staat sehr teuer, weil er einen großen Teil von den
Unterhaltsschuldnern nicht mehr zurückbekommt.
Eine Anfrage nach dem neuen Informationsfreiheitsgesetz (IFG) im
Finanzministerium hat ergeben, dass seit 2023 bis einschließlich 2026
der Staat auf insgesamt 198,3 Millionen Euro sitzen bleibt und dass
die Aufwendungen jährlich steigen.
2023 waren es laut Auskunft vom Finanzministerium 46,3 Millionen,
2024 48,8 Millionen, 2025 sind es 50,7 Millionen und 2026 werden es
sogar 52,5 Millionen sein, die dem Staat und dem Steuerzahler*innen
dadurch fehlen. Jetzt, wo überall der Sparstift angesetzt wird, ist
das ein enormer Verlust für den Staatshaushalt, es reißt ein tiefes
Loch in das Staatsbudget. In Deutschland ist es nicht anders, 2024
war ein Rekordschuldenjahr von 3,2 Milliarden Euro und hier waren es
zu 91 Prozent der Fälle Väter, die nicht zahlen.
Gründe warum Väter nicht zahlen, könnten sein, weil sie
langzeitarbeitslos sind, weil sie selbst Sozialleistungen empfangen,
weil sie ein geringes Einkommen haben und nichts übrig bleibt oder
weil sie inhaftiert sind. Und dann gibt es Väter, die könnten zahlen,
wollen aber nicht. Väter, die das wahre Vermögen verschleiern.
Das sind vorerst Annahmen, auf eine Antwort darauf aus den
zuständigen Justizministerium und Sozialministerium ist noch offen.
Zwtl.: Wenn Väter nicht zahlen wollen, hintergehen sie den Staat.
Und wenn es sich noch dazu um gewalttätige Väter handelt , leiden
Kinder und Mütter zusätzlich mehrfach! Diese nicht zahlen wollenden
Väter bekommen dennoch Kontaktrechte von den Behörden zuerkannt,
obwohl sie sich nicht um das Wohl der Kinder kümmern, schon gar nicht
um das finanzielle Wohl.
Hier braucht es stärkere Kontrollen!
Kontakt:
Verein StoP-Stadtteile ohne Partnergewalt
Mag.a Maria Rösslhumer
Telefon: +43 6608026388
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.verein-stop-partnergewalt.at