St. Pölten (OTS) – Die Fahrbahn und die Nebenflächen der Landesstraße
B 40 werden im
Ortsgebiet von Zistersdorf abschnittsweise saniert bzw. neugestaltet.
Kürzlich wurden die Arbeiten für den ersten, rund 300 Meter langen
Abschnitt – von der Kreuzung mit der Grillparzergasse und der
Schubertgasse bis kurz vor der Kreuzung mit der L 3042 (Kaiserstraße)
– abgeschlossen. Die Arbeiten wurden in einer Bauzeit von rund fünf
Monaten unter halbseitiger Sperre mit Ampelregelung von der Firma
Pittel + Brausewetter durchgeführt. Die Landesstraße B 40 hat
aufgrund des Ausbaus der alternativen Energiegewinnung in diesem
Gebiet in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen und
wurde zu einer Hauptroute für Sondertransporte im Zusammenhang mit
der Realisierung der A 5 Nord Autobahn.
Der Ausbau zur Neugestaltung der Ortsdurchfahrt von Zistersdorf
wird aufgrund der Komplexität in den nächsten Jahren in drei
Abschnitten durchgeführt. Ziel des rund 1,25 Kilometer langen
Projekts ist die Reduzierung der Fahrbahnbreite auf sieben Meter
sowie die Schaffung geordneter Stellflächen und Grünflächen. Um den
modernen Anforderungen an Mobilität gerecht zu werden, wurde darauf
geachtet, dass ein neuer kombinierter Geh- und Radweg durchgehend
eine Mindestbreite von 2,30 Metern aufweist und bestehende bzw.
geplante Radweganlagen miteinander verbindet. Die Kosten für den
gesamten Ausbau der Ortsdurchfahrt von Zistersdorf im Zuge der
Landesstraße B 40 (ohne Einbauten) werden auf rund 4,3 Millionen Euro
geschätzt und vom Land Niederösterreich sowie von der Stadtgemeinde
Zistersdorf getragen. Die Bauarbeiten für den zweiten Abschnitt – von
der Grillparzergasse bis zur Landesstraße L 16 – sind für 2026
vorgesehen.
Im Vorjahr wurden bereits Einbautenverlegungen und Sanierungen
durchgeführt. Seitens der EVN wurden Stromleitungen, die Gasleitung
und die Straßenbeleuchtung saniert bzw. verstärkt, um den zukünftigen
Anforderungen des steigenden Energiebedarfs gerecht zu werden.
Weiters wurden von der Stadtgemeinde Zistersdorf die Wasserleitungen
sowie die Kanäle saniert. Auch hinsichtlich des Glasfaserausbaus
wurden Vorkehrungen für die Zukunft getroffen. Im Jahr 2026 soll
zudem die Brücke über den Zistersdorfer Bach abgetragen und durch
einen neuen Durchlass ersetzt werden.
Das Bauvorhaben wurde umgesetzt, da die Fahrbahn und die
Nebenanlagen entlang der Landesstraße B 40 im Ortsgebiet von
Zistersdorf aufgrund starker Rissbildungen und Ebenheitsschäden nicht
mehr dem heutigen Stand der Technik entsprachen. Die überbreite
Fahrbahn von rund 8,5 Metern begünstigte zudem teilweise überhöhte
Geschwindigkeiten der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer.
Die Landesstraße B 40 weist im Ortsgebiet ein durchschnittliches
Verkehrsaufkommen von rund 5.500 Fahrzeugen pro Tag auf. Zudem fehlen
geordnete Stellflächen, und die Gehsteige sind stellenweise sehr
schmal. Um eine Umplanung der Straßenanlage zu ermöglichen, trat die
Stadtgemeinde Zistersdorf an das Land Niederösterreich heran.
Nähere Informationen beim NÖ Straßendienst unter 0676/812-60141,
Gerhard Fichtinger, und E-Mail [email protected]