Wien (OTS) – „ÖVP, SPÖ und NEOS haben weiterhin keine passenden
Antworten auf die
nach wie vor hohe hausgemachte Inflation und die massive Teuerung in
Österreich. Mit vier Prozent übersteigt die heimische Inflationsrate
jene Frankreichs mit 0,8, Griechenlands mit 1,7, Finnlands mit 1,5
oder Italiens mit 1,3 Prozent und liegt damit weiterhin deutlich über
dem EU-Durchschnitt von 2,1 Prozent. Österreich bleibt mit vier
Prozent Teuerung ein teurer Ausreißer. Vor allem die Kosten für
Energie, Lebensmittel und Dienstleistungen belasten die Haushalte –
das sollte die Regierung schön langsam mitbekommen haben. Wenn im
Oktober aber die Preise für Wohnen, Wasser und Energie um 6,6 Prozent
stiegen und die Haushaltsenergie allein um 15,7 Prozent zulegten, ist
endgültig Feuer am Dach. Dennoch versagt diese Regierung seit Monaten
bei der Bekämpfung der Teuerung auf ganzer Linie und eine Besserung
ist nicht in Sicht“, kommentierte FPÖ-Wirtschaftssprecherin NAbg.
Barbara Kolm die heute von der Statistik Austria veröffentlichten
Oktober-Inflationsdaten.
„Während andere Länder ihre Inflation längst in den Griff
bekommen haben, leidet die österreichische Bevölkerung unter einer
überforderten schwarz-rot-pinken Verlierer-Ampel, die mit
Rekordsteuern, einer explodierenden Staatsquote und ideologischer
Wirtschaftslenkung die Preise weiter in die Höhe treibt. Die Menschen
zahlen dafür im wahrsten Sinne des Wortes die Zeche. Bei vier Prozent
Inflation müssen sich die Bürger darauf einstellen, dass ihre
persönliche Kaufkraft auch in den kommenden Monaten weiter sinken
wird“, betonte Kolm.
„Gerade die permanente Unsicherheit und die fehlende Planbarkeit
belasten die Unternehmen massiv – genauso wie die hohen
Energiekosten, die den Preisanstieg zusätzlich anheizen. Damit wird
die Inflation in Österreich auch weiterhin über dem Durchschnitt der
Eurozone liegen. In einer derart schwierigen Situation, in der unsere
Industrie massiv schwächelt, die Industriestrategie erst 2026
präsentieren zu wollen, wie dies kürzlich ÖVP-Wirtschaftsminister
Hattmannsdorfer ankündigte, ist im dritten Rezessionsjahr und fünften
Stagnationsjahr schlichtweg verantwortungslos. Der Standort
Österreich bleibt dadurch unsicher, unattraktiv und für Investitionen
zunehmend uninteressant“, erklärte Kolm.
„Wir brauchen weniger Staat und das heißt: Spürbare Entlastungen
bei Steuern und Abgaben, massive Entbürokratisierung, gezielte
Deregulierung und Förderungen ausschließlich dort, wo sie Innovation
und Forschung bis zur Marktreife unterstützen. Österreich braucht
mehr Freiheitsdenken und eine Wirtschaftspolitik, die Leistung,
Unternehmertum und Wohlstand fördert, statt die Bevölkerung mit
teuren Fehlentscheidungen weiter zu belasten“, forderte die FPÖ-
Wirtschaftssprecherin.