FPÖ – Mölzer: „Kulturförderung ist Selbstbedienungsladen für linke Eliten!“

Wien (OTS) – Mit einem Entschließungsantrag im Nationalrat fordern
die
Freiheitlichen eine radikale Wende in der Kulturpolitik. Für FPÖ-
Kultursprecher NAbg. Wendelin Mölzer ist das aktuelle Fördersystem
untragbar: „Die österreichische Kulturförderung ist zu einem
Selbstbedienungsladen für eine kleine, politisch bestens vernetzte
Elite verkommen. Mit dem Steuergeld der Österreicher werden linke
Projekte finanziert, die oft an den Interessen der Menschen komplett
vorbeigehen. Diesen Filz der Systemparteien werden wir trockenlegen!“

Der freiheitliche Antrag zielt darauf ab, das staatliche
Subventionsmonopol durch steuerliche Anreize für privates Sponsoring
zu ersetzen. Anstatt dass Beamte der Verlierer-Koalition entscheiden,
was ‚förderwürdig‘ sei, sollen die Bürger selbst die Kunst
unterstützen, die sie schätzen. „Wer vom Staat lebt, wird kaum den
Staat kritisieren. Das Ergebnis ist eine angepasste, zahnlose Kunst
für Systemlieblinge. Wir wollen die Kunst von den Fesseln der Politik
befreien und diesen ideologischen Sumpf trockenlegen, damit wieder
eine authentische, heimatverbundene Kultur für die Menschen in
unserem Land entstehen kann!“, so Mölzer.

Der freiheitliche Kultursprecher brachte nachfolgend den
entsprechenden Antrag ein, dass der Nationalrat wie folgt beschließen
möge: „Die Bundesregierung, insbesondere der Bundesminister für
Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport, wird aufgefordert,
entsprechende Maßnahmen zu setzen, die eine Förderung des privaten
Sponsorings zeitgenössischer Kunst und Kultur durch eine erweiterte
steuerliche Absetzbarkeit privater Kunst- und Kulturausgaben bewirken
und zugleich eine Reform der österreichischen Kunst- und
Kulturförderung, hin zu weniger Staatsengagement und mehr privaten
Fördermöglichkeiten zu forcieren.“

Dass die amtierende Verlierer-Koalition diese längst überfällige
Reform umsetzt, bezweifelte Mölzer. „Besonders bezeichnend ist dabei
die Haltung der SPÖ unter Vizekanzler Babler. Wer von der
‚Überwindung des Kapitalismus‘ fantasiert, will natürlich auch die
Kultur unter staatliche Kontrolle bringen und sie zum Sprachrohr
linker Propaganda machen. Bablers marxistische Träumereien sind die
ideologische Grundlage für genau jenen Kultur-Sumpf, den die gesamte
Verlierer-Koalition pflegt und mit Steuergeld füttert. Wir
Freiheitliche stehen hingegen für eine freie Kultur, die aus der
Bevölkerung kommt und nicht für eine zwangsfinanzierte Staatskunst
nach dem Geschmack von ein paar roten Ideologen!“, erklärte Mölzer
abschließend.