Wien (OTS) – Mit dem AK/ÖGB Transformationspreis 2025 wurden heute
innovative
Projekte ausgezeichnet, die zeigen, wie der Wandel zu einer
klimaneutralen und sozial gerechten Wirtschaft gelingen kann. Der
Preis, vergeben von der Arbeiterkammer Wien in Kooperation mit dem
ÖGB-Klimabüro, würdigt herausragende Initiativen aus Betrieben und
Regionen, die ökologische Verantwortung mit sozialer Fairness
verbinden.
Die Preisträger:innen
Der diesjährige Hauptpreise gingen an die solidarische
Energiegemeinschaft „Robin Powerhood“, deren Projekt beispielhaft
zeigt, wie es uns gelingen kann, dass auch einkommensschwache
Haushalte an den Vorteilen der Energiewende teilhaben können.
Der zweite Hauptpreis ging an das betriebliche
Transformationsprojekt „Öko?Logisch!“, welches vor Augen führt, wie
mit viel Herzblut und Engagement die ökologische Wende im Betrieb und
mit dem Beschäftigten vorangetrieben werden kann.
Weitere Auszeichnungen erhielten die Initiative Jugend am Werk
Steiermark für ihr Engagement in der Jugendarbeit in Verbindung mit
regionaler, sozialer und regionaler Transformation sowie die
Kolleg:innen der Voest Alpine Krems die beweisen, dass selbst
einfache Maßnahmen wie andere Arbeitskleidung nicht nur die Energie,
sondern auch das Wohlbefinden der Beschäftigten steigern können.
Die vielen Einreichungen und die von der Jury ausgezeichneten
Projekte demonstrieren mit ihrem Engagement neue spannende Ansätze in
der regionalen Klimapolitik, der betrieblichen Mitbestimmung und für
eine gerechte Energiewende.
Silvia Hruška-Frank, Direktorin der AK Wien betonte:
„Transformation braucht Menschen, die anpacken, Ideen teilen und Mut
machen. Die Preisträger:innen zeigen, dass wirtschaftlicher
Fortschritt, Klimaschutz und gute Arbeitsbedingungen keine Gegensätze
sind, sondern Hand in Hand gehen können – für eine bessere Zukunft .“
Martin Reiter, Leiter des ÖGB Klimabüros ergänzt: „ Besonders
freut mich, dass heuer verschiedene Projekte mit betriebsrätlicher
Beteiligung eingereicht wurden. Unsere Kolleg:innen in den Betrieben
zeigen damit, dass eine gute Einbindung der Beschäftigten auch dem
Klima nutzt .“
Mit dem Transformationspreis wollen AK und ÖGB jene sichtbar
machen, die aktiv an Lösungen für eine Just Transition arbeiten einen
Wandel, der sozialen und ökologischen Ziele mit fairen
Arbeitsbedingungen und einer positiven Wirtschaftsentwicklung
verbindet.